Serke übernimmt die Gesamtführung in Hamm

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Sven Serke (Fünfter von links) wurde bei der Winterlaufserie in Hamm über 15 Kilometer Zweiter.

HAMM -  Leicht dezimiert gingen die Lauffreunde Bönen beim 15-km-Lauf der Hammer Winterlaufserie an den Start. Tauchten sie in der Ergebnisliste des 10-km-Laufes noch 26 Mal auf, wurden sie jetzt nur noch 21 Mal genannt.

„Der eine oder die andere stand diesmal erkältungsbedingt als Zuschauer am Streckenrand. Auch Gisela Homeyer, beim 10-km-Lauf noch Gewinnerin in der Altersklasse W65, konnte die Serie nicht fortsetzen“, sagte Lauffreunde-Pressewart Jürgen Korvin.

Gesund und in Form zeigte sich jedoch der Bönener Sven Serke, der in 49:57 Minuten als Zweiter durchs Ziel lief. Serke sorgte dabei für ein spannendes Rennen. Nach der ersten Runde durch das Jahnstadion – nach knapp der Hälfte des Rennens – lag eine Gruppe von fünf Läufern an der Spitze, unter ihnen die drei in der Gesamtwertung ganz vorne liegenden Philipp Henseleit, Sven Serke und Yannick Rinne sowie der späterer Sieger Andreas Kuhlen.

Als die Läufer dann kurz vor dem Ziel erneut ins Jahnstadion einbogen, hatten sich Serke und Kuhlen abgesetzt und machten Platz eins unter sich aus. Serke musste Kuhlen ziehen lassen, der in 49:52 Minuten gewann. „Ich wusste, dass ich langsamer bin als er. Aber da er beim ersten Lauf nicht gestartet ist, konnte ich mich auf meine anderen Konkurrenten konzentrieren.“ Damit meinte Serke zuallererst Henseleit und Rinne. „Natürlich habe ich immer ein bisschen nach hinten geschaut und versucht, den Abstand auszubauen“, so Serke, für den es bis zum Halbmarathon vor allen Dingen „wichtig ist, gesund zu bleiben.“ Serke liegt in der Zwischenwertung denkbar knapp sechs Sekunden vor Rinne und zehn vor Henseleit. „Das wird beim Halbmarathon spannend“, so Korvin.

Das Wetter meinte es gut mit den rund 900 Läufern im Hammer Osten. Bremste die Athleten vor zwei Wochen beim Zehn-Kilometer-Lauf noch Neuschnee aus, schien diesmal die Sonne. Der kalte Ostwind machte den Zuschauern dabei mehr zu schaffen als den Aktiven. So konnten sich auch die Lauffreunde wieder etwas besser in Szene setzen. Neue persönliche Bestzeiten liefen Todt G. Willingmann (M50) mit 1:02:35 Stunden, Stefan Flory (M50/1:14:31) und Philip Flechsig (M20/1:23:03).

Schnellster Bönener nach Serke war Ingo Hanke (M40) der sich mit einer Zeit von 58:09 Minuten in der Serienwertung auf den achten Rang seiner Altersklasse vorkämpfte. Katrin Walter (W30) platzierte sich vor dem letzten Rennen mit 1:08:21 Stunden als Dritte und Ulf Kasischke (M70) mit 1:19:40 als Zweiter. Wenn alles gut läuft, kann sich auch Hartmut Stoepel noch auf einen einstelligen Altersklassenplatz vorarbeiten. Nach einer 15-km-Zeit von 1:25:00 liegt er auf Rang 14 der M60. Martin Munk (M45/1:02:25) trug dazu bei, dass die Bönener Männer in der Mannschaftswertung zurzeit auf dem sechsten Platz liegen. - WA

Die übrigen Ergebnisse:

Frank Gutschow (M50) 1:09:03 Stunden, Lars Grunenberg (M40) 1:10:53, Dieter Brodowski (M50) 1:10:54, Stefan Deimann (M45) 1:12:27, Michael Flory (M50) 1:12:35, Michael Klein (M50) 1:13:13, Markus Meier (M45) 1:13:19, Lukas Fudalej (M35) 1:14:18, Jochen von Glahn (M55) 1:14:34, Meinolf Nather (M50) 1:18:36, Dieter Freitag (M60) 1:23:09, Berthold Sommer (M50) 1:23:57

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