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„Kick and run“ am Förderturm

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Von: Markus Liesegang

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Eine Laufveranstaltung der besonderen Art bieten die Lauffreunde Bönen am Förderturm an. Zwischen den einzelnen Runden müssen die Teilnehmer auch noch mit dem Fußball auf Minitore zielen.
Eine Laufveranstaltung der besonderen Art bieten die Lauffreunde Bönen am Förderturm an. Zwischen den einzelnen Runden müssen die Teilnehmer auch noch mit dem Fußball auf Minitore zielen. © Markus Liesegang

Laufen und auf Mini-Fußballtore schießen - diese spezielle sportliche Herausforderung bieten im Juni die Lauffreunde Bönen an. Und damit wollen sie nicht die Leistungssportler, sondern in erster Linie Famien und Firmengruppen ansprechen.

Bönen – Etwas mehr als einen Monat müssen die Laufsportfreunde der Region noch einem ganz besonderen Event entgegenfiebern. Dann richten die Bönener Lauffreunde am Sonntag, 26. Juni, ihren ersten Duathlon namens „Kick and run“ am Förderturm der Zeche Königsborn III/IV. Seit dieser Woche ist auch das Anmeldeportal über Race Results geöffnet. Melden können Einzelstarter, aber auch Teams mit maximal vier Läufern, zum Beispiel Familien oder auch Firmengrüppchen.

„Der Lauf soll in erster Linie für die Bönener und Familien sein, nicht unbedingt für ambitionierte Laufsportler“, unterstreicht Vorstandsmitglied Thorsten Buchholz nochmals den Charakter der Veranstaltung. Er und seine Kollegen wünschen sich zum Beispiel, dass sich auch andere Vereine aus der Gemeinde bewerben. „Teams können übrigens nach Belieben bestimmen, wer wie viele der Runden läuft“, erklärt Buchholz, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein. Eine komplett gelaufene Runde ist aber für jedes Teammitglied ein Muss.

Kleine Tore in den Vereinsfarben

Die Teilnahme kostet für Teams 15 Euro, für Einzelstarter zehn. Gerannt wird sieben Mal die amtlich vermessene Runde über 1,34 Kilometer direkt am Turm. Gekickt werden muss jeweils nach den ersten sechs Runden. Und das aus drei Metern auf Minitore, drei Fußbälle breit und zwei hoch. Kinder dürfen natürlich näher herantreten. „Michael Klein, Lauftrainer des Vereins, hat die Tore gefertigt, der Vorstand sie dann in einer Gemeinschaftsaktion in den Vereinsfarben Gelb und Blau angemalt“, erzählt Buchholz.

Der Start in den Wettkampf wird um 11 Uhr erfolgen. Ist die Teilnehmerzahl sehr hoch, werden die Einzelstarter ab 12.45 Uhr laufen. Ab 10 Uhr ist es möglich, das Kicken zu trainieren. Sieben Schussversuche sind geplant. Wer dreimal trifft, darf danach sofort weiterlaufen. Nach sieben Schüssen gehen alle, unabhängig von ihrer Trefferquote, wieder auf die Strecke. „Die angedachte Strafrunde bei Fehlversuchen haben wir gestrichen, da es sowieso lange genug dauert, sieben Mal daneben zu schießen“, erklärt Buchholz.

Siegerehrung direkt am Turm

Die Zeitmessung erfolgt elektronisch über den RaceResult-Transponder. Einzelstarter tragen ihn durchgehend mit der Startnummer, die Teams bekommen einen damit versehenen Gürtel mit auf den Weg. Dieser „Staffelstab“ wechselt im Start-/Zielbereich den Träger.

Kleine Preise wird es für die jeweils schnellsten Männer und Frauen sowie die drei besten Teams geben. „Wir gehen davon aus, dass die sowieso gemischt sein werden“, so Buchholz. Die Siegerehrung wird zeitnah ab 13 Uhr am Turm stattfinden.

Noch einige Helfer benötigt

Im Bönener Wahrzeichen selbst wird am Wettkampftag die legendäre Kuchentheke aufgebaut sein. „Allerdings wegen der Temperaturen ohne die Torte, die die Teilnehmer vom traditionellen Turmlauf im Januar kennen“, schränkt der Veranstalter ein. Bratwürstchen und Kaltgetränke lassen das „Kick and run“ anschließend zum Sommerfest auf dem Alfred-Fischer-Platz werden.

Auch wenn viele Lauffreunde „heiß“ auf die Teilnahme sind, es werden für die Betreuung der Gäste Helfer benötigt. Die Bereitschaft will der Vorstand auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am Freitagabend ab 18.30 Uhr in der Gaststätte Denninghaus abfragen.

Anmeldungen und Infos: www.my.raceresult.com/195519/

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