Über 100 Ringer kommen in die Goethehalle

+
Bönens Igor Wiens möchte bei den Landesmeisterschaften im griechisch-römischen Stil den Heimvorteil in der Goetheschule nutzen.

BÖNEN -  Die Ringen-Abteilung der TuS Bönen hat am heutigen Freitag volles Programm. Denn neben der Jahreshauptversammlung ab 19.30 Uhr beim Timmering hat sie auch in der Goethehalle einiges zu tun. Für die Landesmeisterschaften im griechisch-römischen Stil, die am Wochenende stattfinden, muss schließlich alles aufgebaut werden

Über 100 Ringer erwartet die TuS allein am Samstag in der Halle. „Bis Mittwoch haben sich schon 90 angemeldet und die Meldeliste ist noch bis Freitagabend geöffnet“, sagt Elke Wegner, die die Veranstaltung mitorganisiert. Die Waage ist um 12 Uhr, eine Stunde später sollen die Männer und C-Jugendlichen auf die vier Matten gehen. Am Sonntag wird bereits um 9 Uhr gewogen. Dann stehen die Mannschaftswettkämpfe auf dem Programm.

Natürlich sind auch Bönener Athleten mit von der Partie. Bei den Männern starten wie schon vor Wochenfrist bei den Meisterschaften im Freistil in Ückerath Igor Wiens, Fehmi Güney und Jna Mentler. Besonders auf den Auftritt von Mentler ist Wegner gespannt. Er wurde schon in Ückerath Zweiter. „Da haben wir gestaunt. Griechisch-römisch liegt ihm eigentlich eher.“ Gleiches gilt für Güney, während Wiens der Stil egal ist.

Bei den C-Jugendlichen schickt die TuS sogar ein Quintett in den Ring. Matthäus Strzalka, Christian Alewelt, Devid Stabel, Fabian Kos und Malik Cetin kämpfen um Medaillen. „Die Jungen ringen lieber Freistil, aber in der Altersklasse ist das noch egal“, sagt Wegner.

Am Sonntag sind dann die Mannschaftswettbewerbe an der Reihe. Die Bönener stellen bei den Schülern ein Team, bei den Älteren war das nicht möglich. Elf Kinder in den Jahrgängen 2000 bis 2005 hat Wegner mit ihrem Trainerkollegen Ingo Manz mobilisiert. Für einige davon ist es das erste Mal, dass sie an einem Turnier teilnehmen. „Manche trauen sich noch nicht. Aber wenn man als Mannschaft auftritt, ist das noch ein bisschen was anderes“, sagt Wegner. Neben Stabel, Alewelt und Kos vertreten auch Malik und Salih Cetin, Moritz und Matthäus Strzalka, Salih und Hanif Cakir sowie Marc Hauptreif und Tobias Martini die TuS-Farben. „Das war ganz schön schwierig, weil die Jahrgänge und Gewichtsklasse vorgegeben sind. Und bei uns sind viele relativ gleich schwer“, erklärt Wegner, welche Probleme der Gastgeber hatte, ein Team aufzustellen. - bob

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare