Fußball

IG Bönen startet die Aufholjagd

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Ferhat Cerci will  mit seinem Team in der Tabelle weiter nach oben.

Einiges vor haben Ferhat Cerci und der Fußball-Landesligist IG Bönen. Der Aufsteiger und aktuelle Dritte will noch einmal oben angreifen.

Bönen – Mit einem Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr am Schulzentrum gegen den Nachbarn SV Hilbeck startet Fußball-Landesligist IG Bönen in das Pflichtspielprogramm des neuen Jahres. Ferhat Cerci weiß um die Bedeutung einer guten Vorbereitung. „Aber wir sind froh, dass es endlich wieder um Punkte geht“, sagt der Trainer der IG. Knapp neun Wochen nach dem letzten Meisterschaftsspiel im alten Jahr geht der Neuling in die zweite Saisonhälfte, die die Bönener gerne erneut als Aufsteiger beenden möchten.

 Bönen geht zwar als Tabellendritter mit satten zehn Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SV Wacker Castrop (43 Punkte) ins neue Jahr, will in den verbleibenden 15 Spielen aber eine Aufholjagd starten. „Wir wollen oben angreifen“, sagt Cerci vor dem morgigen Rückrundenauftakt gegen den SV Hilbeck. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rückrunde hat die ambitionierte IG in der Winterpause geschaffen. 

Neuzugänge gut integriert

Zum einen kamen mit Yasin Acar (Westfalia Rhyern), Ogün Gümüstas (Beckumer SV) und Jesse Kuhn vom morgigen Gegner Hilbeck drei neue Akteure. „Alle drei haben sich super eingefunden bei uns. Sie werden uns sofort weiterhelfen“, sagt Cerci. „Ich bin sehr froh, dass sie bei uns sind.“ Bönens ohnehin starker Kader ist nochmals dichter und breiter geworden. Vor allem die späte Verpflichtung von Defensivmann Kuhn, der morgen gleich auf seine alten Mannschaftskollegen trifft, stimmte Cerci zufrieden. Nach dem längerfristigen Ausfall von Kapitän und Defensivstabilisator Miguel Todor-Ledo (Schambeinverletzung) hatte die IG gerade in der Abwehrmitte Personalprobleme. Zum anderen absolvierte Bönen mit der Mischung aus bewährtem und neuem Personal eine intensive Vorbereitung. Unter anderem reiste das komplette Team für fünf Tage ins Trainingslager nach Manavgat bei Antalya. „Wir haben derzeit zuhause keine optimalen Trainingsbedingungen“, sagt Cerci. „Das Trainingslager war deshalb sehr wichtig.“ 

Gute Stimmung im Team

Und die gemeinsame Türkei-Woche war auch der Stimmung im Team sehr zuträglich. „Ich habe schon viele Vereine als Spieler und Trainer erlebt, aber einen solchen Zusammenhalt habe ich selten erlebt“, so Cerci. Ein Makel aber hat die Vorbereitung aus Sicht der IG doch: Die IG hat in den vergangenen Wochen nur wenige Testspiele absolviert. „Da waren die Planungen nicht optimal“, sagt Cerci. Zum Jahresanfang hatte Bönen einige Spielabsagen hinnehmen müssen, dann kamen Bönen zwei Wochenende mit Hallenfußball beim Warsteiner Master in die Quere. Zuletzt gab es immerhin Siege in den Freiluft-Tests bei der SG Bockum-Hövel (3:1) und dem Werner SC (3:2). „Wir sind noch nicht im Rhythmus“, sagt Cerci. „Aber nach der Winterpause weiß keiner, wo er steht.“ 

Gast mit dem Rücken zur Wand

Das gilt auch für den morgigen Gegner Hilbeck. Die Gäste aus Werl nehmen die zweite Saisonhälfte als Tabellenvorletzter in Angriff. Mit 16 Punkten rangiert der SV drei Zähler hinter den Nichtabstiegsplätzen. „Hilbeck steht mit dem Rücken zur Wand, aber die werden alles versuchen“, sagt Cerci. Er rechnet mit einem Gegner, der aus dem Abwehrpressing ins Konterspiel kommen will. Schon beim 1:1-Unentschieden im Hinspiel ging der Plan der Hilbecker auf. 

„Wir müssen konzentriert und fokussiert sein, vor allem im Umschaltspiel nach hinten. Wir werden entscheiden, ob wir gewinnen oder nicht“, sagt Cerci. Letztlich geht es Bönen weniger um eine gute Leistung als um ein gutes Ergebnis. „Wir wollen gewinnen, um in einen Flow zu kommen in den nächsten Wochen.“ Den Bönener werden gegen Hilbeck drei Akteure fehlen. Michael Oscislawski, der schon das Trainingslager verpasste, ist krank, Okan Güvercin verhindert und Samet Akyüz sitzt das letzte Spiel seiner Rotsperre ab.

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