Landesliga-Spitzenreiter TuS Bönen will und muss Konzentration hoch halten

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Riccarda Rinschede (links) steht nach einem Auslandsemester erstmals wieder im TuS-Kader.

Bönen - Landesliga: VV Schwerte II – TuS Bönen. Zehn Spiele, zehn Siege, mit 29 Punkten also fast die Maximalausbeute. Aber immerhin fünf Zähler Vorsprung auf den Verfolger TV Jahn Dortmund, der allerdings einmal weniger am Netz stand. Dem Landesligadritten TV Brechten sind die Bönener Volleyballdamen bereits auf neun Punkte Abstand davongeeilt. Die TuS ist das Maß aller Dinge – und genau das soll auch so bleiben. Den zweiten Relegations-Platz wollen die Frauen unbedingt vermeiden.

„Die Gegner rechnen ja schon gar nicht mehr damit, dass wir mal verlieren. Aber trotzdem: Fehler dürfen wir uns keine erlauben, sonst bekommen wir wie gegen Sorpesee auch Probleme mit vermeintlich schwächeren Gegnern“, betont Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog vehement. „Wir müssen weiterhin das auf den Platz bringen, was wir können“, ergänzt sie. Tatsächlich macht sie das vorausschauende Spiel als Manko im Team aus. „Jochen will, dass wir erahnen, was der Gegner spielen wird – da arbeiten wir dran“, umschreibt Schlensog einen Trainingsschwerpunkt von TuS-Coach Schönsee.

Das Hinspiel gegen den morgigen Gegner VV Schwerte II gehört zu den inzwischen sechs Partien, die die Bönenerinnen ohne Satzverlust beendeten. Allerdings hatte die TuS-Auswahl beim 3:0 Schwierigkeiten, die Konzentration hoch zu halten. Am dritten Spieltag stand Schwerte, inzwischen auf den 6. Platz abgerutscht, noch in der Spitzengruppe.

Personell sieht es bei der TuS gut aus. Weiterhin in der Aufbauarbeit nach ihrem Kreuzbandriss ist zwar Libera Sabrina Keil. Fehlen wird morgen außerdem Lisa Maruhn, die beruflich verhindert ist. Allerdings ist die TuS auf deren Position des Mittelblockers mit insgesamt vier Spielerinnen gut bestückt. Zurück von einem Auslandssemester in Los Angeles ist hingegen Ricarda Rinschede. Sie wird morgen erstmals im elfköpfigen Bönener Landesligakader stehen.

Bezirksliga: TuS Bönen – SuS Oberaden. Das Hinspiel verlor die TuS-Vertretung mit 1:3. Laut Detlef Buhl gehörte die Partie aber in die Kategorie: „Warum hat man das verloren?“ Die Antwort lieferte der Bönener Trainer umgehend mit. „Die Oberadener haben taktisch klug gespielt, alles hinten rein auf die Eins geschlagen“, erklärt er. Daraufhin ließ er trainieren.

Ein weiteres Gegenmittel hat Buhl auch parat. Seine Sechs soll ihre Stärken nutzen und die Nerven behalten. „Wir müssen den Druck hochhalten, um Oberaden zu Fehlern zu zwingen“, sagt der TuS-Coach, „wir haben eine Gewinnchance.“

Oberaden steht auf dem fünften Tabellenplatz zwei Positionen über den Gastgebern, hat aber wie Bönen vier Siege auf der Habenseite.

„Es wird ein enges Spiel werden“, vermutet Buhl, „für uns ist ein Sieg die Chance uns von unten abzusetzen.“

Fehlen wird morgen Isabell Post. Dafür ist Julia Dunkel wieder dabei. Angreiferin Antje Schönhütte wird aus privaten Gründen künftig nicht mehr für die TuS Bönen spielen.

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