Handball

So läuft beim RSV Altenbögge der schwierige Trainingsbetrieb

Kein geregelter Übungsbetrieb möglich: Co-Trainer Kai Kleeschulte (von links), Christian Ihssen, Coach Jens-Schulte Vögeling und Laurens Stoffer müssen derzeit improvisieren.
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Kein geregelter Übungsbetrieb möglich: Co-Trainer Kai Kleeschulte (von links), Christian Ihssen, Coach Jens-Schulte Vögeling und Laurens Stoffer müssen derzeit improvisieren.

Corona hat den Sport trotz einiger Lockerungen weiter im Griff. Auch für die Handballer des RSV Altenbögge ist derzeit kein geregelter Trainingsbetrieb möglich.

Bönen - Kai Kleeschulte steht im Eingangsbereich der Sporthalle des Marie-Curie-Gymnasiums und guckt auf sein Smartphone. „Sören Feldmann und Dennis Geckert laufen vorne“, erklärt der Co-Trainer des RSV Altenbögge. Er und Trainer Jens Schulte-Vögeling hatten die Verbandsliga-Handballer vor einer halben Stunde in den Regen geschickt, zum Warmmachen. Kleeschulte „kontrolliert“, ob auch alle laufen, sich nicht etwa unterstellen.

Eigentlich seien an diesem zweiten Trainingstag nach der Zwangspause Tests angesetzt gewesen. Vom Laufen haben die Altenbögger schließlich genug. „1760 Kilometer“, antwortet Sören Feldmann auf die Frage nach dem Stand der Mallorca-Challenge als „Ersatz“ für die Mannschaftsfahrt – Cala Ratjada ist also erreicht.

Schulte-Vögeling muss wegen des Regens improvisieren. Halleneinheiten sind erst für die kommende Woche eingeplant, die Tartanbahn des Sportplatzes ist für Sprints und Intervallläufe in normalen Laufschuhe zu rutschig. Die Platte besetzt an diesem Abend die RSV-A-Jugend. Vielleicht bekomme die Mannschaft Platz in der Halle oder im Kraftraum des MCG.

Die Ausdauer soll vorhanden bleiben

„Eigentlich stand heute der Cooper-Test an“, erklärt Schulte-Vögeling. Damit will er den Ausdauerzustand in der Mannschaft überprüfen, „den Stand der Dinge“, wie er sagt. Andererseits ahnt Schulte-Vögeling, dass die Grundlagenausdauer der Altenbögger gut ist, nach zwei Monaten Laufen. „Die will ich aber hoch halten.“ Was fehle und jetzt anstehe seien zum einen Intervallläufe und der Bereich Kraft und Athletik. „Es gehen ja längst nicht alle ins Fitnessstudio“, meint Schulte-Vögeling.

In der Halle bekommen die Handballer ab der nächsten Woche wieder ihr Spielgerät in die Hand. Ohne Kontakt zueinander, Stand jetzt. „Wir können Torwurftraining und Passspiel durchführen“, erklärt Kleeschulte, was passieren soll. „Die Jungs haben ja seit März nichts Handballerisches mehr gemacht. Da müssen wir langsam mal anfangen“, ergänzt Schulte-Vögeling. Übungen für die Schultermuskulatur sind also wichtig. Außerdem gelte es, die Neuen an die Laufwege und Spielzüge heranzuführen.

Zunächst wird intern gearbeitet

Ansonsten plant das Trainerduo eine normale Vorbereitung, erst eine mannschaftsinterne. Dann, wenn es denn wieder möglich ist, mit Testspielen. „Wir müssen ja erst die Erlaubnis zum Wettkampfbetrieb in der Halle abwarten“, erklärt Schulte-Vögeling. „Aber Testspiele stehen ja sowieso am Ende einer Vorbereitung.“ Mit Trainern anderer Mannschaften stehe man schon im Austausch. Vereinbarungen gegeneinander zu spielen, gebe es schon. Termine sind naturgemäß noch nicht festgezurrt, geschweige denn angemeldet.

Momentan haben Schulte-Vögeling und Kleeschulte ihren Aufgabenbereich nicht festgelegt. „Aber ich denke, ich werde mich um die Torleute und vielleicht noch um die Abwehr kümmern. Die Angreifer hören doch auf keinen, der früher im Tor stand und nie im Angriff gespielt hat“, sagt der Co-Trainer. Das Training selbst wollen die beiden in Absprache mit der Mannschaft nicht ausweiten. „Das haben wir aber schon vor dem Aufstieg gesagt. Es bleibt bei zwei Einheiten pro Woche. Wenn die ordentlich ausgeführt werden, ist das auch ausreichend.“

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