Bei der IG ist beim VfL Mark schnell die Luft raus

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Die Bönener (hier Evren Karka gegen Kevin Schulzki) kamen in der Mark oft einen Schritt zu spät.

Bönen - Bereits nach 26 Sekunden lag die IG Bönen beim Gastspiel in der Mark mit 0:1 in Rückstand. Am Ende kam der in der Fußball-Kreisliga A1 als Geheimfavorit gehandelte VfL zu einem 5:1 (4:0)-Sieg. „Wir haben verdient verloren“, erklärte Gästecoach Ayhan Sezer.

Kurz nach dem Anpfiff legte Rudzki quer auf Kunz, der unbedrängt aus acht Metern einschoss. Zuvor hatten sich Sherif Karahan und Evren Karka gegenseitig zu Fall gebracht. „Der VfL hat uns sofort durchschaut“, meinte Sezer, denn auch sonst wirkte seine Mannschaft schlafmützig.

Mark hielt Tempo und Druck weiter hoch. Der Pass in die Spitze missriet zunächst. Es war Bönen, das aus dem sprichwörtlichen Nichts heraus zur nächsten Gelegenheit kam: Erst setzte sich Ramazan Dincer auf der linken Seite durch – sein strammer Pass in den Fünfmeterraum fand aber keinen Abnehmer. Den abgewehrten Angriff nutzte Nihat Isik zu einem Schuss aus 16 Metern, der übers Marker Tor strich (14.).

Nur eine Minute später glänzte VfL-Spielmacher Kevin Schulzki mit einem weitem Pass in den Rücken der Bönener Deckung. Kunz bedankte sich mit dem 2:0 (15.). Genau getimt war der nächste Pass Schulzkis in die Schnittstelle der Bönener Deckung. Yannick Giersch nutzte seinen Freiraum zum 3:0 (34.). „Da war die Luft schon raus“, meinte Sezer zur Vorentscheidung.

Und es ging weiter in eine Richtung. Der Pfosten rettete Bönen zunächst (37.), dann klärte die einen Schuss auf der Linie. Dennoch fiel noch vor der Pause der vierte Treffer durch Rudzki (42.). Karahan leitete das Tor mit einem Fehlpass ein. „Wir waren in der ersten Halbzeit gar nicht, waren im Mittelfeld nicht konsequent genug“, kritisierte Sezer.

Nach dem Wechsel ging es für die Gäste nur um Schadensbegrenzung. Bönen kam gut aus der Kabine und verkürzte durch den zur Pause eingewechselten Arif Suludere. Zehn Minuten hatte die IG Oberwasser, dann fiel sie in die Lethargie der ersten Hälfte zurück. Der VfL, der sich weitgehend auf Ergebnissicherung beschränkte, markierte in Person von Dünnebacke noch das 5:1 (80.). Ansonsten plätscherte längst die entschiedene Partie meist dahin. „Wir haben heute kläglich versagt“, war Sezer von der Leistung seiner Mannschaft enttäuscht. - ml/bob

VfL: Teepe – Rüther, Wappler, Hartmann, Y. Giersch – Lange, Schulzki – Kunz, Breiling (46. Dünnebacke), R. Giersch (83. Graf) – Rudzki (67. Köpp)

IG: Tuczuoglu – Aydeniz, Karahan – Isik – Oturak (70. Öz), Dincer, M. Akkaya (65. D. Bednarek), Soyarslan – F. Bednarek (46. Suludere)

Tore: 1:0 Kunz (1.), 2:0 Kunz (16.), 3:0 Y. Giersch (33.), 4:0 Rudzki (42.), 4:1 Suludere (55.), 5:1 Dünnebacke (79

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