Kameradschaft und Potenzial beim TVG Flierich-Lenningsen

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TVG-Kapitän Thorsten Bennemann (rechts).

Bönen - Man könnte meinen, der TVG Flierich-Lenningsen sei eine Hobbytruppe. Freunde, die sich das Hobby Fußball teilen. Das ist richtig und doch falsch. Richtig ist der Eindruck, dass die Spieler sich auch neben dem Platz gut verstehen.

„Wir machen ja auch viel in der Freizeit zusammen“, erklärt Germanen-Kapitän Thorsten „Totto“ Bennemann.

Sportlicher Ehrgeiz wird in der Elf vom Butterwinkel aber ebenfalls ganz groß geschrieben. „Im vorderen Tabellendrittel. Besser als der sechste Platz“, gibt Bennemann zu Protokoll. Immerhin sei der TVG in der vergangenen Saison nur vier Punkte vom dritten Platz entfernt gewesen. „Wenn immer die erste Elf dabei wäre, würden wir auch weiter oben mitspielen können“, erklärt der Kapitän. „Aber da wir viele Studenten, die in der Regel nur am Wochenende hier sind und zudem Schichtarbeiter im Team haben, fehlt uns auch die Konstanz, um mehr zu erreichen.“

In dem Zusammenhang stellt auch der Platz ein Problem dar. Der ist im Winter nämlich regelmäßig nicht bespielbar, die Nachholpartien finden unter der Woche statt. Die Elf, die dann auf dem Platz steht, ist oft weit weg von der Bestbesetzung. Ansonsten biete der Platz aber durchaus Vorteile. „Das sieht man daran, dass wir in der letzten Saison deutlich heimstärker geworden sind – wir kennen eben die Größe und Eigenheiten des Geläufs.“

Bennemann ist jetzt in der dritten Saison Kapitän. Der Mittelfeldspieler lobt Coach Thorsten Müller über den sprichwörtlichen Klee: „Der Trainer ist super. Ein Kumpeltyp, der viel Wert auf Kameradschaft und auch den Zusammenhalt zwischen erster und zweiter Mannschaft legt.“ Müller hat in der Vorbereitung 20 Spieler beim Training. „Er ist kein Schleifer, der erst einmal drei Wochen Waldläufe machen lässt“, sagt der TVG-Kapitän. Es passt am Butterwinkel. Auf und neben dem Platz: Bei den Heimspielen ist viel los um die Coachingzone der Fliericher, vor und hinter der Bande: Freunde eben. - wa/ml

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