Juraschuk und Kaczor machen in Nordbögge weiter

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Dennis Juraschuk bleibt auch in der kommenden Saison Spielertrainer des VfK.

BÖNEN -  Der VfK Nordbögge hat die Weichen für die nächste Saison gestellt. Spielertrainer Dennis Juraschuk und sein Co BÖNEN -  Der VfK Nordbögge hat die Weichen für die nächste Saison gestellt. Spielertrainer Dennis Juraschuk und sein Co Sven Kaczor leiten auch in der kommenden Spielzeit die Geschicke des Fußball-A-Ligisten.

„Wir waren uns schon im Januar weitgehend einig. Danach ging es nur noch um ein paar Kleinigkeiten“, meinte der 1. Vorsitzende Thorsten Würz, der mit der Arbeit des Duos sehr zufrieden ist. Unter Juraschuk schaffte der VfK den Aufstieg aus der Kreisliga B und etablierte sich nach einem halben Jahr Anlauf sofort im oberen Mittelfeld der Tabelle. Momentan sind die Nordbögger Dritter und stellen das beste Rückrundenteam.

So soll es weitergehen: „Wir wollen uns zumindest nicht verschlechtern. Die Mannschaften, die jetzt unter uns stehen, wollen wir auch weiter unter uns lassen“, sagt Würz zu den Zielen für die kommende Spielzeit. Da trifft es sich gut, dass Juraschuk nach Gesprächen mit seinen Akteuren viele „positive Rückmeldungen“, bezüglich eines Verbleibs an der Feuerwache erhalten hat. „Der Kern bleibt zusammen, lediglich ein, zwei Spieler überlegen noch“, beschreibt der Coach die Planungen.

Die Nordbögger blicken nach anderthalb erfolgreichen Jahren in der neuen Umgebung nach oben. „Wir wollen eine richtig gute Truppe zusammenstellen. Und das wird uns auch gelingen“, sagt Juraschuk zu etwaigen Neuzugängen in der Sommerpause. Das Gerüst soll auf wenige Positionen verstärkt werden. Verbesserung auf hohem Niveau ist das Ziel. „Wir können nicht meckern“, erklärt Würz zum aktuellen Saisonverlauf. Platz drei, und das „obwohl wir nicht einmal den Kader komplett zur Verfügung hatten“, so der Vorsitzende. Wenn alle fit sind, ist noch Luft nach oben. So machte Regisseur Cengiz Güner, den Würz als „Toptransfer“ bezeichnet, lediglich fünf Spiele. Goalgetter Oliver Rothkamm fehlte zu Saisonbeginn, Oliver Hartmann wegen seines Kreuzbandrisses sogar das ganze Jahr. Und auch ansonsten war das Lazarett beim VfK stets gut gefüllt.

Die Verletzetnmisere zwang Juraschuk auch dazu, nahezu jede Partie in der Innenverteidigung aufzulaufen. Der 33-Jährige wird nun eine weitere Saison als Spieler anhängen. „Basti (Kromke – Anm. d. Red.) und ich mache hinten eine gute Figur. Das gibt der Mannschaft Sicherheit“, sagt der Trainer.

Würz ist auch in der zweiten Mannschaft einen Schritt vorangekommen. So signalisierten Stefan Renk und Uwe Hilbk, die ursprünglich nur bis zum Saisonende als Betreuer eingesprungen waren, ihre Bereitschaft, dem B-Liga-Team weiter zur Seite zu stehen. „Ich kenne viele Spieler und Jugendliche, die in die Mannschaft rücken können und die gefördert werden können. Deswegen will ich mich weiter engagieren“, sagt Hilbk. So bleibt noch der Hauptverantwortliche, für den Würz am liebsten eine interne Lösung vorschwebt. „Ich habe da jemanden im Auge“, ist er guter Dinge, auch in dieser Sache bald Vollzug zu melden. - bob

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