Jetzt wird´s ernst für die SpVg Bönen gegen Westfalia Rhynern

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Wo geht´s hin für die Mannschaft von Axel Maurischat und Torwarttrainer Jörg Baumann.

BÖNEN -  Bezirksliga: SpVg Bönen – SV Westfalia Rhynern II (morgen, 18 Uhr, Sportplatz am Rehbusch). Die SpVg Bönen ist angekommen in der Bezirksliga. Und das hat nicht einmal lange gedauert – exakt zwei Spieltage, um genau zu sein. An denen sammelte Bönen als Liganeuling vier Punkte, seinen ersten Auswärtssieg in der Vorwoche mit dem 2:0 beim SV Lippstadt II und nicht zuletzt: viel Selbstvertrauen.

„Na klar, das tut richtig gut, so in die Saison zu starten“, sagt SpVg-Vorsitzender Peter Hahnemann. Doch auch Hahnemann und Trainer Axel Maurischat wissen: Gegen ein waschechtes Bezirksliga-Team hat sich die SpVg noch nicht behauptet, denn der VfL Sassenberg und Lippstadt waren Mitaufsteiger. Das ändert sich schließlich morgen, wenn die Bönener mit dem SV Westfalia Rhynern II gleich ein Schwergewicht der Spielklasse am Rehbusch zu bespielen hat.

„Das ist eine sehr starke Mannschaft“, sagt Hahnemann vor dem zweiten Heimspiel der Saison. Im Vorjahr schloss die Westfalia-Reserve, das junge Team von Trainer Thomas Schneider, das Spieljahr auf einem guten vierten Rang ab – „und schlechter geworden sind die bestimmt nicht“, so Hahnemann. Rhynern verstärkte sich nicht nur mit Uentrops Goalgetter Sebastian Jakob, der es in der Vorsaison auf satte 31 A-Liga-Tore brachte, sondern nicht zuletzt auch mit Talenten aus der eigenen A-Jugend. Auch die bisherigen Saisonspiele, in denen es Rhynern wie Bönen auf vier Punkte ohne Niederlage bringt, lassen vermuten, dass die Westfalia wieder eine gute Rolle spielen wird in der Liga.

Ergo: Mit Rhynern steht den SpVg-Kickern nun also der erste Gegner gegenüber, der nachweislich gutes bis sehr gutes Bezirksliga-Format besitzt. „Das ist sicherlich noch einmal etwas anderes, als wenn du gegen einen anderen Aufsteiger antrittst“, sagt Hahnemann.

Angst und bange ist seiner Elf allerdings deshalb noch lange nicht – ganz im Gegenteil. Im „Spitzenspiel“ (Hahnemann) zwischen seinem Tabellenfünften und dem Tabellendritten rechnen sich die Gastgeber durchaus Zählbares aus: „Wenn es gut für uns läuft, dann sind ein Punkte oder vielleicht sogar drei Punkte drin“, so Hahnemann.

Leichte Ungewissheit bereitet Bönen das eigene Personal – vor allem das in der Defensive. Dort werden morgen Niklas Link, Benjamin Lehnertz und Sören Symmank fehlen. Doch auch das wird der breite Bönener Kader auffangen können, glaubt Hahnemann: „Wir haben andere Jungs, die sich dann zeigen können.“ Einen Mann mehr haben die Bönener im Vergleich zur Vorwoche nämlich auch mit dabei: Der zuletzt verhinderte Maurischat kehrt an die Außenlinie zurück. Er freut sich mit der gesamten SpVg auf eine tolle Kulisse: „Die späte Anstoßzeit, dazu sicherlich viele Fans aus Rhynern – das wird ein guter Fußballabend“, hofft Hahnemann. - jan

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