Handball

Jens Schulte-Vögeling spricht über das Amt des RSV-Trainers

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Jens Schulte-Vögeling (Mitte), Nachfolger von RSV-Coach Tino Stracke (rechts), setzt in Zukunft auf die Zusammenarbeit mit Altenbögges A-Jugendtrainer Thomas Wollek (links).

Jens Schulte-Vögeling übernimmt ab dem 17. Juni die Landesliga-Handballer des RSV Altenbögge. Jetzt hat der Nachfolger von Tino Stracke über seinen neuen Posten gesprochen.

Bönen - Ein Externer sähe das Ganze mit anderen Augen, meint Jens Schulte-Vögeling. Und er hätte eine andere Ansprache gegenüber der Mannschaft. Der 37-jährige Hammer wird als Nachfolger von Altenbögges Interimstrainer Tino Stracke die Mannschaft des Handball-Landesligisten ab dem 17. Juni, dem Trainingsauftakt beim RSV, übernehmen. 

„Tino hatte ja schon vor zwei Jahren angefragt. Da war ich Co-Trainer bei den ASV-Senioren“, erzählt Schulte-Vögeling. Die beiden Rückraumspieler kennen sich ewig. Gemeinsam waren sie in der Jugend beim HSE Hamm aktiv, später bei den Senioren der SG Handball Hamm. Stracke hatte damals nicht vor, der Nachfolger des geschassten RSV-Aufstiegstrainers Mike Rothenpieler zu bleiben. Die Anfrage bei Schulte-Vögeling, der den Posten des ASV-Co-Trainers aufgeben wollte, war also naheliegend. Der Altenbögger bekam einen Korb. „Ich habe das Amt ja niedergelegt, um mehr Zeit für die Familie, den Nachwuchs zu haben“, blickt der Hammer zurück. Die C-Lizenz besitzt Schulte-Vögeling bereits seit 2001. 

Erfahrung im Seniorenbereich hat er allerdings nur in Hamm gesammelt. Der RSV Altenbögge wird seine erste Station als Cheftrainer werden. Nutzen wird er seine Erfahrung im Nachwuchsbereich. „Dem RSV liegt ja seine A-Jugend am Herzen und die soll in den Seniorenbereich eingebunden werden.“ Er habe die Entwicklung der Mannschaft verfolgt, nicht nur, weil er deren Trainer Thomas Wollek auch aus der gemeinsamen Aktivenzeit beim HC Heeren kennt. „Es ist bemerkenswert, dass die solange komplett zusammen geblieben sind“, sagt Schulte-Vögeling, „das imponiert mir.“ Das sei sicher ein guter Background für die Landesliga-Mannschaft. „Ich kann natürlich noch nicht sagen, wer bei uns zum Einsatz kommen wird“, will er abwarten. „Die zweite Mannschaft wird auch eine Rolle spielen.“ 

Gemeinsames Training

Die A-Junioren werden einmal in der Woche gemeinsam mit den Seniorenmannschaften trainieren – so der Plan. Mit Rechtsaußen Luca Tröster und Kreisläufer Dominik Weigel hat der RSV schließlich nur zwei, dafür aber hochkarätige Verstärkungen aus der Oberligamannschaft des ASV Hamm dazu bekommen. 

Zu sehr ins Detail, wie das Spiel der Altenbögger aussehen soll, geht Schulte-Vögeling noch nicht: „Da kann ich nur das sagen, was jeder Trainer an dieser Stelle sagen würde: eine stabile Deckung stellen und schnell nach vorne spielen.“ 

Flexibler in der Defensive

Allerdings hat er vor, den RSV in der Defensive flexibler zu gestalten. Die etablierte 6:0-Abwehr soll um weitere Varianten ergänzt werden. Da gibt es ja Nachholbedarf. Auch Stracke versuchte ab und zu die offensivere 5:1-Deckung – mit mäßigem Erfolg. Das Trainingsvolumen will Schulte-Vögeling nicht erhöhen. Es bleibt bei zwei Einheiten in der Woche. 

Klare Ziele hat der 37-jährige Trainer noch nicht formuliert. „Da habe ich mir nun wirklich noch keine großen Gedanken gemacht. Ich werde die Anfangsphase der Saison abwarten. Mit Verletzten in der Vorbereitung kann man nicht sagen, ich will aufsteigen“, gibt sich Schulte-Vögeling vorsichtig. „Was ich sagen kann, ist, dass die Jungs konstanter spielen sollen, nicht diese Wechsel in der Leistung zeigen.“

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