Zwei technisch starke Neuzugänge für den RSV

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RSV-Coach Mike Rothenpieler bastelt bereits am Kader für die neue Saison.

Bönen - Das Meisterschaftsrennen in der Handball-Bezirksliga ist noch nicht entschieden, da präsentiert der Spitzenreiter RSV Altenbögge schon seine ersten Neuzugänge für die kommende Saison. „In welcher Liga auch immer, hoffentlich in der richtigen“, sagt Trainer Mike Rothenpieler, dessen Team mit zwei Punkten Vorsprung in die letzten drei Partien geht. Zwei gut ausgebildete, junge Spieler hat sich der Coach für die neue Spielzeit geangelt.

Jan-Lukas Schröer und Luca Buch spielten beide in der Jugend-Bundesliga, Schröer für das HLZ Ahlen, Buch für die HSG Sundwig-Bestwig. Doch seitdem hat die Karriere der beiden etwas gestockt. Buch, Jahrgang 1994, zählte zum Landesliga-Kader des HC Heeren, hat aber seit fast zwei Jahren wegen einer schwerwiegenden Schulterverletzung nahezu keine Wettkampfpraxis mehr. „Jetzt will er wieder reinkommen“, sagt Rothenpieler über den Linkshänder, der im rechten Rückraum und auf Rechtsaußen einsetzbar ist und schon beim RSV mittrainiert hat. „Er ist ein Spieler, der von der Dynamik und der Wurfgewalt lebt. Er schießt schnell und ansatzlos“, so Rothenpieler, der in Buch eine ideale Ergänzung zu Andre Brandt auf halbrechts sieht. Allerdings bleibe abzuwarten, wie er nach seiner langen Pause wieder in Tritt kommt. „Das ist kein Pappenstiel, aber er ist in einem Alter, wo man das packen kann“, erklärt der RSV-Coach.

Schröer, Jahrgang 1996, trat aus beruflichen Gründen kürzer und wechselte vor Saisonbeginn aus Sundwig-Bestwig zur HSG Unna-Lünern in die Kreisliga. Das sei ihm laut Rothenpieler aber zu wenig gewesen, weshalb er in Bönen eine neue Herausforderung sucht. Der Coach beschreibt den Youngster, der sich auf Rückraum Mitte heimisch fühlt, als technisch gut ausgebildet und schnell sowie mit einer guten Übersicht ausgestattet. Im Training überzeugte Schröer bereits. „Er soll irgendwann Tino Stracke ersetzen“, sagt Rothenpieler, der dem jungen Neuzugang dafür aber viel Zeit einräumt. Dadurch dass auch Tim Gerwien beruflich stark eingebunden ist, ist die Spielmacherposition eine der Baustellen beim RSV.

Eine andere ist auf halblinks zu finden, wo nach dem Abgang von Tom Beutner zum Jahreswechsel eine Lücke entstanden ist, da Melvyn Leniger wegen seiner Handverletzung als Langzeitverletzter gilt. Auch ein Comeback zu Beginn der neuen Saison ist für Rothenpieler nicht wahrscheinlich. „Wir wären froh, wenn er zurückkommt, aber wir können nicht bis August warten. Da müssen wir was tun“, sucht der Trainer nach einer qualitativen Verstärkung, die auch Erfahrung mitbringt.

Aus dem bisherigen Kader hat Rothenpieler derweil nur Zusagen für die Spielzeit 2016/2017 erhalten: „Das Gros der Mannschaft bleibt so zusammen“, kleine personelle Änderungen seien aber nicht ausgeschlossen. - bob

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