TuS erwirtschaftet ein Plus und ändert die Satzung

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Da platzte die Gaststätte Timmering fast aus allen Nähten. 46 Mitglieder der TuS Bönen wurden auf der Jahreshauptversammlung für ihre Vereinstreue geehrt.

BÖNEN - Die TuS Bönen blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Trotz der Mehrbelastungen durch die Sportstättennutzungsgebühren erwirtschaftete der größte Verein in der Gemeinde ein Plus. Dementsprechend ruhig ging es auf der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Timmering zu. Lediglich über eine Satzungsänderung wurde ausführlich diskutiert.

Der Vorstand hatte den Antrag eingereicht, die Jugendversammlung wegen fehlender Beteiligung abzuschaffen, die Jugendwarte in den erweiterten Vorstand zu integrieren und von der Hauptversammlung wählen zu lassen. Das erspare dem Vorstand, der einige Male als Feuerwehr eingesprungen sei, eine Menge Arbeit, begründete der TuS-Vorsitzende Uwe Varlemann diesen Schritt. Der ehemalige Jugendvorstand wies zudem auf die geringe Beteiligung bei den Versammlungen der Jugend in den vergangenen Jahren hin. Die Gegner der Satzungsänderung befürchteten Nachteile unter anderem bei der Förderung durch den Landessportbund und die Gemeinde, wenn die Abteilung nicht mehr unabhängig sei. Wobei der TuS-Mitglied Thomas Köster vom Fachausschuss Familie, Sport und Kultur, verneinte dies aber zumindest für die Gemeinde. Am Ende wurde die notwendige Zweidrittel-Mehrheit erreicht. Anschließend wurden die im Februar noch von den Jugendlichen gewählten Jugendwarte Lisa Richert und Marvin Manz auch von der Versammlung bestätigt. Das war es auch schon fast mit den Wahlen. Ein Ersatzkassenprüfer wurde in Uwe Höltermann gefunden. In der Badminton-Abteilung, die Sportwart Detlef Buhl in seinem Bericht als stark wachsend bezeichnete, übernimmt Marina Fernandes die Leitung von Michael Hergesell. Beide Wahlen erfolgten einstimmig.

Zeitlich den größten Posten nahm die Ehrung der Jubilare ein. 46 treue Vereinsmitglieder rief der Vorstand auf die Bühne. Zuvor hatte Kassenprüfer Ulrich König die Entlastung des Vorstandes vorgeschlagen, die einstimmig gewährt wurde, nachdem Britta Wittwer in Vertretung von Kassierer Uwe Manz von einem Plus von rund 4200 Euro berichtete. Der Etat für das Jahr 2015 liegt bei 170 000 Euro.

Der 1. Vorsitzende Uwe Varlemann erzählte in seinem Vortrag von dem Ärger, den die TuS mit den Gemeinschaftsstadtwerken hat. Die GSW versuche den Verein mit seinen Schwimmstunden aus dem Hallenbad zu drängen, würde der TuS immer wieder neue Hindernisse in den Weg legen. Varlemann erklärte außerdem, dass der Verein das Kurssystem besonders für ältere Menschen ausbauen wolle. Sportwart Detlef Buhl teilte den Anwesenden weitere Neuigkeiten mit: So wurde in die Multimedia-Ausstattung der Goethehalle investiert und mit Hallenboccia ein neues Sportangebot geschaffen. Dafür gehört die Karate-Abteilung nicht mehr zur TuS. - bob

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