Handball

RSV sucht richtige Formel im Angriff

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Zurück im Kader: Max Röckenhaus greift im neuen Jahr nach einem Durchänger wieder in der Altenbögger Landesliga-Mannschaft an.

Bönen – Die Erinnerung an die Sporthalle Lütgendortmund löst im Lager des RSV Altenbögge positive Gefühle aus. Am letzten Spieltag der vergangenen Landesliga-Spielzeit sicherten sich die Bönener den Klassenerhalt und brachten ihre Zittersaison doch noch zu einem guten Ende. Wenn der RSV am Sonntag um 17.30 Uhr bei der DJK Oespel-Kley antritt, wird es wesentlich entspannter zugehen.

Die Bönener sind Fünfter, und auch die Gastgeber haben sich gemausert. Nachdem die DJK den Klassenerhalt aufgrund der Niederlage gegen den RSV erst in der Relegation perfekt machte, startete sie nach den beiden Auftaktniederlagen gegen die beiden aktuell besten Teams der Liga, Herne und Dorstfeld durch. Oespel-Kley ging im weiteren Saisonverlauf nur noch gegen den Tabellenvierten ASC Dortmund als Verlierer von der Platte und ist momentan Dritter. „Oespel hat gezeigt, dass es letztes Jahr zu Unrecht da unten drin stand“, sagt Sören Feldmann, der den im Skiurlaub weilenden RSV-Coach Tino Stracke in der ersten Trainingswoche vertrat. Die Dortmunder haben die A-Jugendlichen, die im vergangenen Jahr schon Einsatzzeiten erhielten, noch besser integriert und „spielen einen schnellen Ball“, so Feldmann. Das gilt offensiv wie defensiv. Denn die fitten und wendigen Akteure können viele Deckungsvarianten wählen, um den RSV aus dem Konzept zu bringen. Oespel-Kley hat derzeit die wenigsten Gegentore kassiert – und die zweitmeisten Treffer erzielt.

Die Altenbögger wollen mit ihrer gewohnt kompakten Deckung dagegenhalten, in der mit Timo Weber aufgrund dessen noch nicht endgültig verheilten Risses der Rotatorenmanschette aus der Partie in Aplerbeck Anfang Dezember ein wichtiges Glied wahrscheinlich fehlen wird. Auch Steffen Feldmann muss wegen seiner Ellbogen-Verletzung aus der Jahresabschlusspartie gegen Herne passen. Wie lange er ausfällt, ist schwer abzuschätzen.

Das Fehlen des vielseitigen Rückraumspielers rückt den Angriff in den Mittelpunkt, wo es bei den Altenböggern in den vergangenen Partien sowieso hakte. „Wir wollen wieder an unser Spiel anknüpfen. Das haben wir zuletzt nicht mehr geschafft“, sagt Sören Feldmann: „Uns fehlt es am Tempospiel. Wir kommen nicht zu den leichten Toren – und das merkt an den Ergebnissen.“ Auch das gebundene Spiel passte ihm bei den vier Begegnungen ohne Sieg nicht. Vieles sehe nach Stückwerk aus. „Das mannschaftliche Spiel fehlte uns“, sagt er: „Eigentlich können wir es ja.

Das gilt auch für Max Röckenhaus, der nach starkem Start zum Ende des Jahres durchhing und sich deshalb Spielpraxis in der Kreisliga-Reserve holte. Jetzt greift der Youngster wieder an.

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