3. Inklusives Hallenboccia-Turnier diesmal in der Goethehalle

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Feingefühl im Handgelenk ist gefragt.

BÖNEN - 14 Mannschaften, darunter Deutsche und Landes-Meister. Gut gebucht wurde das 3. Inklusive Hallen-Bocciaturnier, das die Reha-und Gesundheitssportgemeinschaft Bönen (RGS) am Samstag, 8. Februar ausrichtet. „Weil es so viele Teilnehmer sind, gehen wir diesmal in die größere Goethehalle“, erklärt Vereinsvorsitzender Rudolf Mäkler. Die beiden Vorgänger fanden noch in der Hellwegsporthalle statt.

Ab 14 Uhr rollen im Schatten des Förderturms Königsborn III/IV die Kugeln. Nicht die harten, die jedermann von draußen kennt – in der Halle wird mit der Softball-Version gespielt. Die RGS veranstaltet das Nachmittagsturnier in Kooperation mit dem Kreis SportBund Unna (KSB) und dem Behindertensportverband NRW (BSNW). Eingeladen waren Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Handicap. Eben ganz im Sinne der so genannten Inklusion, mit der, einfach gesagt, erreicht werden soll, dass Behinderte und Nichtbehinderte im Alltag, inbegriffen des sportlichen, aufeinandertreffen.

Schon bei der ersten Austragung des Turniers verfolgten die Verantwortlichen der RGS die Idee, Inklusion nicht nur als Einbahnstraße zu sehen, in der Menschen mit Handicap an Sportveranstaltungen derjenigen ohne Handicap teilnehmen, sondern auch einmal andersherum. Daher wurden Mannschaften aus der Politik und Gemeindeverwaltung eingeladen. Mit der SPD, der CDU, dem Bündnis90/die Grünen und der Gemeindeverwaltung Bönen nahmen gleich vier „Amateur“-Mannschaften teil. Dazu stellen auch der KSB und die TuS Bönen Mannschaften.

Am Turniertag stehen denen sechs Mannschaften mit Handicap aus Dortmund, Löhne, Kaiserau, Mettmann, Nordwalde und Bönen an der Linie. Und das sind „Profis“, die im Ligaalltag stehen und in den höchsten deutschen Spielklassen angesiedelt sind. Gespielt wird in zwei Gruppen deren Zusammensetzung gelost wird. Jede Mannschaft darf maximal aus 6 Spielerinnen und Spielern bestehen. Die Gruppensieger spielen dann um den von der Verkehrgesellschaft des Kreises Unna (VKU) gestifteten Wanderpokal. Unabhängig von der Platzierung erhält jede Mannschaft einen Erinnerungspokal. Über die Einhaltung des Regelwerks wacht der Nordwalder Thomas Menke, im BSNW zuständig für diese Sportart.

Während der Gastgeber für Getränke und Häppchen sorgt, kümmert sich der Sponsor um einen Teil des Rahmenprogramm: Die VKU wird mit einem Fahrzeug aus dem Projekt „Jederbus“ vor Ort sein. Sportler und Zuschauer haben die Besucher die Möglichkeit an einem Quiz teilzunehmen und kleine Preise zu gewinnen. Die geistig behinderten Cheerleader und Fahnenschwinger des RGS werden zudem gegen 16 Uhr aktiv werden. Die Veranstaltung soll gegen 18 Uhr enden.

Der Eintritt ist frei. - WA/ml

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