Gegen Meschede

Den Personalsorgen zum Trotz: TuS Bönen bläst mit neuem Schwung zur Revanche 

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An den guten Start ins neue Jahr wollen die Volleyballerinnen der TuS Bönen gerne anknüpfen.

Gegen den SSV Meschede wollen sich die Verbandsliga-Volleyballerinnen der TuS Bönen weitere Luft im Abstiegskampf verschaffen, indem sie den Schwung des jüngsten Erfolges mitnehmen. 

Bönen – Der Sieg in eigener Halle über den Vorletzten ATV Haltern am vergangenen Sonntag war ein Pflichtsieg für die Bönener Volleyballerinnen. Dadurch kletterte die TuS mit nun elf Punkten vom ungeliebten Relegationsplatz acht auf den siebten.

Zeit zum Verschnaufen also für die in dieser Saison von Ausfällen arg gebeutelte Mannschaft. Allerdings ist die Partie am kommenden Samstag durchaus reizvoll: Meschede steht mit 14 Punkten auf Platz fünf. Als Gastgeber könnten die Bönenerinnen bei einem Sieg im ersten Rückrundenspiel gleichziehen.

Verbandsliga: TuS Bönen – SSV Meschede (Samstag, 18 Uhr, Goethehalle). „Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell ausgeht“, staunte Stella Salaw über den glatten 3:0-Sieg am vergangenen Sonntag. Mangels Babysitter war sie spät dran, weshalb es die Mutter nur noch auf die Tribüne schaffte.

Als momentan wegen ihres Trainingsrückstandes „nur“ dritte Stellspielerin stand sie gegen Haltern aber sowieso nicht im Kader. Das sehe aber am Samstag vielleicht anders aus. Mittelangreiferin Anna Wandel wird fehlen. Bönens Trainer Michael Salaw ist gezwungen, die Mannschaft erneut umzubauen. „Nadine Wilmes rutscht dann wohl in die Mitte“, sagt Stella Salaw, „sie kann auf dieser Position spielen.“

Das TuS-Urgestein fehlt dann natürlich auf der Außenposition. „Wenn ich dabei bin, muss sich eben Salli um das Baby kümmern“, sagt die Mannschaftssprecherin mit Seitenblick auf Ehemann und Trainer Michael Salaw. Diese Probleme mit dem unsteten Kader ziehen sich bereits durch die gesamte Hinrunde.

Trotz Personalnot voller Zuversicht

„Wir sind voller Zuversicht durch die Vorbereitung gegangen und dann sind die Führungsspieler weggebrochen“, erinnert sich Stella Salaw. Andrijana Pekoviv (Bänderriss) und Alina Gubkov (Schwangerschaft) fielen aus. Erstere ist wieder fit, muss momentan aber aus privaten Gründen passen. „Auf diesen Saisonstart waren wir nicht eingestellt“, erklärt die Mannschaftssprecherin, „es war auf einmal eine komplett neue Mannschaft, die in die Saison startete.“

Die Hinrunde wurde durch Höhen und Tiefen gekennzeichnet. „Mehr Tiefen als Höhen“, räumt Salaw ein. Zuversicht gab dafür die knappe 2:3-Niederlage gegen Vest. „Da haben wir gedacht, wir rocken das auch mit diesem Kader.“ Das Hinspiel in Meschede verloren die Bönenerinnen glatt mit 0:3, allerdings knapp nach Sätzen.

Es sei ein komisches Spiel gewesen. „Wir waren da offensichtlich noch nicht in der Saison angekommen, das Spiel ist an uns vorbeigerauscht“, sagt Stella Salaw. Das Spiel am Samstag in eigener Halle werde man anders angehen. „Wir haben schon letzte Woche dreimal gut trainiert, werden das diese Woche auch.“ Und mit einem Sieg über den SSV hätten sie diesen nach Punkten eingeholt. Das würde für die TuS-Volleyballerinnen Tabellenmittelfeld, Nicht-Abstiegszone und einen sehr guter Start in die Rückrunde bedeuten.

Auch zweite Mannschaft will positiven Trend forsetzen

Bezirksklasse: TuS Bönen II – Soester TV II (Samstag, 16.15 Uhr, Josefschule, Hamm-Heessen). Nach zwei deutlichen 3:0-Siegen in Folge, gegen TV Werne II und gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer OSC Hamm, wollen die Bönener Frauen am Samstag in Hamm nachlegen.

Auch die zweite Bönener Damenmannschaft hofft, mit einem Sieg in der Erfolgsspur zu bleiben.

Die Soester sind als Tabellenletzter mit drei Punkten schon ein wenig abgeschlagen. Bönen hat als Vorletzter sieben auf dem Konto und könnte mit einem glatten Sieg einen Platz gutmachen.

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