Fußball-Landesliga

IG-Trainer Cerci sieht noch kein Spitzenspiel

Der Einsatz von Adem Cabuk (rechts) ist aufgrund eines grippalen Infekts noch nicht gesichert.
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Der Einsatz von Adem Cabuk (rechts) ist aufgrund eines grippalen Infekts noch nicht gesichert.

Die Tabelle der Fußball-Landesliga 4 weist die Partie zwischen dem BSV Roxel und der IG Bönen (Sonntag, 15 Uhr) unzweifelhaft als Topspiel aus. Beide Teams sind ungeschlagen.

Bönen -Die Gastgeber stehen mit zehn Punkten aus vier Partien auf Platz eins, gefolgt von den Gästen mit neun ählern, aber einem absolvierten Spiel weniger. Trotzdem will Ferhat Cerci von einem Spitzenspiel nichts wissen. „Für so etwas ist es zu früh. Das ist ein normales Spiel um drei Punkte zwischen zwei Mannschaften, die gut gestartet sind“, sagt der Trainer der IG.

Cerci möchte vielmehr von einem richtungweisenden Spiel sprechen: „Die nächsten Wochen werden sehr wichtig für uns.“ Das Auswärtsspiel am Sonntag im Westen Münsters ist der Auftakt in eine Reihe von schwierigen Aufgaben. An den kommenden Spieltagen warten mit Dorsten-Hardt, Borken und Werne weitere Gegner auf Bönen, die für die IG wohl zu den direkten Konkurrenten um Meisterschaft und Aufstieg gehören werden. „Wir können in Roxel einen ersten großen Schritt machen“, sagt Cerci. Bisher lässt sich die Spielzeit für die IG gut an: Bönen gewann nicht nur, sondern gewann auch deutlich – gegen den TuS Altenberge (8:0), beim SV Herbern (4:1) und zuletzt gegen die SG Bockum-Hövel (5:2).

Unzufrieden mit dem Spiel gegen Bockum-Hövel

Trotz der Erfolgsserie zum Start war Cerci nicht immer zufrieden, er haderte vor allem mit der Partie gegen Bockum-Hövel. „Wir haben als Mannschaft nicht so gut gegen den Ball gespielt, wie wir das wollten.“ Der IG-Trainer fordert eine höhere Intensität über die gesamte Spielzeit – ohne Nachlässigkeiten in bestimmten Phasen. „Wenn du einen Schritt weniger machst, dann wirst du in dieser Liga bestraft.“

Das gelte erst recht für die Partie beim BSV. Zwar kennt Cerci den Verein nicht gut, allerdings den Trainer: Oliver Logermann wechselte nach fast zehn Jahren als Spieler und Trainer vom SV Drensteinfurt nach Roxel, einige Spieler folgten ihm. Der neue Trainer hat mit Roxel, dem einstigen Verbandsligisten, gleich in die Erfolgsspur gefunden. Einem Unentschieden beim FC Viktoria Heiden (1:1) folgten drei Siege. „Roxel ist eine Mentalitätsmannschaft, die über die Gemeinschaft kommt“, sagt Cerci.

Fragezeichen hinter Cabuk und Nagis

Die Voraussetzungen bei der IG sind nahezu ideal. „Die Siege haben uns Selbstvertrauen gegeben“, erklärt der Trainer. Zumal es auch personell stimmt. Im Vergleich zur Vorwoche stehen nur hinter den Einsätzen von Adem Cabuk (grippaler Infekt) und Ilkay Nagis (Weißheitszahn-OP) Fragezeichen.

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