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IG sorgt für gute Laune beim Trainer

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Von: Markus Liesegang

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Tor für Bönen: Yasin Acar erzielte den Treffer des Tages gegen Kinderhaus.
Tor für Bönen: Yasin Acar erzielte den Treffer des Tages gegen Kinderhaus. © Markus Liesegang

IG-Trainer Ferhat Cerci hatte gute Laune. Zu Recht, denn der Landesliga-Spitzenreiter gewann die Partie gegen den Achten der Westfalenliga-Staffel 1 nicht nur mit 1:0 durch ein Tor von Yasin Acar.

Bönen - Die IG Bönen dominierte das Spiel auch in der zweiten Hälfte. „Wir haben wenig zugelassen, zu Null gespielt, waren läuferisch und kämpferisch stark“, lobte Cerci. Auch der Auftakt des Spiels sei vielversprechend gewesen, „nur kam da der Finalpass oft zu spät. Aber Yasin hatte da auch eine Riesenchance.“ Ansonsten verlief die erste Hälfte ausgeglichen. Zwingendes war selten. Gästestürmer Jan Kniesel setzte den Ball in der 41. Minute knapp neben das IG-Tor. Ein Schreckschuss von Fabian Witt aus 20 Metern knapp über das Ziel direkt nach dem Seitenwechsel, dann setzte sich die spielerische Klasse der Bönener durch.

Die erste gelungene Stafette verdaddelte Zübeyir Kaya, der die mitgelaufenen Adem Cabuk und Acar ignorierte (50.). Dann hätte Semih Yigit, der am Samstag Linksverteidiger spielte, am rechten Strafraumeck abziehen können, zog es aber vor, in die Mitte zu ziehen und Adil Elmoueden in Szene zu setzen.

Acar sorgt für den Treffer

In der 61. Minute spielte Et auf der Zehn einen klugen Pass auf Cabuk, der auf Acar querlegte. Die Bönener Sturmspitze ersparte Trainer und Fans den weiteren Haken zuviel und setzte den Ball zum überfälligen 1:0 flach neben den linken Pfosten ins Westfalia-Tor.

Gewünscht hätte sich der IG-Coach eine bessere Chancenverwertung, Cabuk hatte kurz vor dem Abpfiff noch zwei 100-Prozentige, und mehr Ballbesitz-Phasen. „Es wäre schon in Ordnung gewesen, wenn die Jungs auch mal einen Ball zurück gespielt hätten“, erklärte er. Die Spieler hingegen gaben vor allem nach dem Seitenwechsel durchgehend Vollgas in Richtung Tor des klassenhöheren Gegners.

Gute Laune hatte Cerci sicher auch, weil er nach langer Zeit wieder Alternativen auf der Bank sitzen hatte.

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