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Trainer Cerci verlangt „Disziplin und Ernsthaftigkeit“ vom Meisterteam

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Von: Rainer Gudra

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Jubeln wollen die IG-Spieler (von links Güvercen, Cabuk, Spahic, Et, Kusakci, Algan und Akyüz) auch in Wettringen.
Jubeln wollen die IG-Spieler (von links Güvercen, Cabuk, Spahic, Et, Kusakci, Algan und Akyüz) auch in Wettringen. © Rainer Gudra

Nach der Meisterfeier am vergangenen Sonntag, ermöglicht durch den 4:2-Erfolg beim SV Eintracht Ahaus, hatten die Spieler der IG Bönen in dieser Woche Zeit, einmal durchzuatmen.

Bönen - Erst am Freitagabend begrüßte Trainer Ferhat Cerci seinen Kader wieder zum Abschlusstraining mit Blick auf das Spiel in der Fußball-Landesliga 4 am Sonntag beim FC Vorwärts Wettringen (15 Uhr, Volksbankstadion). „Wenn wir schon die weiten Wege machen, dann muss sich das auch lohnen“, sagt Cerci.

Auf den künftigen Westfalenligisten wartet kurz vor der Grenze zu Niedersachsen ein hartes Stück Arbeit. „Sie haben in der Rückrunde sehr gut gepunktet“, weiß der IG-Trainer. Für Vorwärts ging es nach nur einer Niederlage aus den letzten fünf Spielen aufwärts – und das dank der Schwächen der direkten Konkurrenz wie Werne sogar bis auf Platz vier. „Bisher haben wir gegen die Mannschaften von oben aber meistens sehr konzentrierte und gute Leistungen gebracht – nur gegen Bockum-Hövel nicht“, sagt Cerci. Wichtig sei, bis zum Anstoß die Spannung wieder hochzufahren, „damit wir am Sonntag wieder eine ordentliche Leistung abrufen“.

Das Hinspiel habe schon den Eindruck vermittelt, dass anspruchsvolle 90 Minuten auf sein Team warten. Zwar gewann die IG mit 3:1, doch „Wettringen hat tief und gut gestanden und spielt auch in der Offensive ein ordentliches Tempo“. Von diesem profitiert nicht zuletzt auch Lyon Meyering, der in der Torjägerliste nach Niklas Castelle (VfL Senden, inzwischen beim FC Schalke 04 II) und Lennart Varwick (Eintracht Ahaus) mit 20 Saisontreffern als Dritter geführt wird.

Vorwärts-Trainer Patrick Wensing wird hingegen auf die Unberechenbarkeit seines Gegners in der Offensive verweisen, in der Yasin Acar, Adem Cabuk und Emre Demir jeweils 14 Treffer gesetzt haben – nach Meinung von Cerci allerdings zu wenig, weil dafür noch viel zu viele Chancen benötigt werden.

Das Ziel des Bönener Trainers ist klar: 15 Punkte aus den letzten fünf Spielen der Saison. „Ich verlange von den Spielern Disziplin und Ernsthaftigkeit“, sagt er. Das betrifft nicht nur das Spiel in Wettringen, sondern auch die folgenden Partien – allesamt gegen abstiegsbedrohte Teams aus dem Tabellenkeller wie Westfalia Gemen oder Borussia Münster. „Wir hatten in der Saison ja eher Probleme mit Mannschaften aus der unteren Hälfte. Wir sollten uns da am Ende nichts nachsagen lassen und so seriös weitermachen, wie wir die Saison bisher gespielt haben“, sagt Cerci, der erneut auf Okan Güvercin sowie auch auf Serhad Gün verzichten muss. gu

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