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IG Bönen hofft in Gemen auf ein frühes Führungstor

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Von: Markus Liesegang

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Auch auf Zübiyir Kaya ruhen die Hoffnungen von IG-Trainer Ferhat Cerci vor dem Spiel in Gemen.
Auch auf Zübiyir Kaya ruhen die Hoffnungen von IG-Trainer Ferhat Cerci vor dem Spiel in Gemen. © Markus Liesegang

Vorwärts Wettringen und Borussia Münster, die beiden letzten Heimspielgegner, machten dem Landesliga-Tabellenführer IG Bönen das Leben schwer. 

Bönen - Beide Mannschaften stehen in der unteren Tabellenhälfte. In beiden Spielen lag der haushohe Favorit zurück. Gegen den Tabellen-15. Münster gelang Emre Demir der Treffer zum mühsamen wie glücklichen 3:2-Sieg erst in der Nachspielzeit. Abstiegskandidaten liegen der IG offensichtlich nicht.

„Ich hoffe, dass es nicht wieder so läuft“, blickt Bönens Trainer Ferhat Cerci auf das Gastspiel seiner Elf beim Tabellen-Vorletzten (Platz 16) Westfalia Gemen (Sonntag, 14.30 Uhr, Wesch-Sportpark an der Jugendburg). Zum einen fehlte es wohl an Konzentration und an der richtigen Einstellung. „Und dann ist die Mannschaft ja ständig gezwungener Maßen in einer Rotation. Auch diesmal habe ich gerade 13 Feldspieler zur Verfügung.“

Okan Güvercin ist beruflich verhindert, Ersin Kusakci schlägt sich weiter mit einer Zerrung herum, Ilkay Nagis Finger ist noch nicht wieder ausgeheilt. „Neu dazu kommt Almin Spahic, der sich krank gemeldet hat“, zählt Cerci auf. Und Torwart Ivan Mandusic sei noch nicht richtig fit. Ein Fragezeichen steht außerdem hinter dem Namen von Angreifer Serhat Gün, der das Abschlusstraining nicht mitgemacht hat.

„Zübi ist ja ein Spieler, der auf einmal wieder voll da ist“, macht sich Cerci hingegen keinen Kopf um Rückkehrer Zübiyir Kaya. Der überragende Bönener der ersten Spiele konnte nach seinen Einwechslungen in den Spielen gegen Wettringen und Münster noch keine großen Akzente setzen.

Dazu komme, dass die zweite Mannschaft in der Kreisliga B ein Spitzenspiel gegen Tabellenführer TuS 59 Hamm vor der Brust habe. „Und wir wollen die ja auch unterstützen“, betont der Trainer der Landesliga-Elf. Wäre er sich sicher, dass sein Team souverän gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellenfeld antrete, würde er auf Personal verzichten. Aber die letzten Spiele betrachtet?

„Jede dieser Mannschaften gibt alles. Die stehen im Abstiegskampf. Und sie sind gegen uns besonders motiviert“, sagt Cerci, „sie wollen uns um jeden Preis schlagen.“

Sehnlichst wünscht sich der IG-Trainer ein frühes Führungstor, damit die Partie ruhiger laufe. „Je länger es dauert, desto mehr Chancen rechnet sich der Gegner aus.“ Sein Team müsse nur von der ersten Minute da sein.

„Wir fahren da wieder 100 km hin, wollen auch deswegen die Punkte mitnehmen“, fordert Ferhat Cerci abschließend.

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