Fußball

IG Bönen hadert mit später Niederlage beim Großkreutz-Klub

IG-Trainer Ferhat Cerci musste in Bövinghausen eine späte Niederlage notieren.
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IG-Trainer Ferhat Cerci musste in Bövinghausen eine späte Niederlage notieren.

Unglücklich und unverdient. So sah Bönens Trainer Ferhat Cerci die 1:2 (0:1)-Niederlage der IG Bönen beim Westfalenligisten TuS Bövinghausen um Weltmeister Kevin Großkreutz.

„Wir hätten aufgrund der zweiten Halbzeit eigentlich gewinnen müssen“, ärgerte er sich über das 1:2 durch Dino Dzaferoski zeitgleich mit dem Abpfiff. Mit der Vorstellung seiner Mannschaft beim Westfalenligisten war Cerci allerdings zufrieden.

„Wir hatten schon die deutlicheren Torchancen“, so Cerci, nachdem Serhat Gün in der Schlussphase zweimal aus kurzer Distanz gescheitert war. „Und dabei haben wir die letzte Viertelstunde nur noch zu zehnt gespielt, da Damir Kurtovic angeschlagen war und wir eine schwerere Verletzung verhindern wollten. Der Schiedsrichter hat nicht zugelassen, dass Spieler, die schon ausgewechselt waren, wieder ins Spiel kommen durften“, erklärte Bönens Coach. So kassierte der klassenniedrigere Gast ein zweites Tor. Ilkay Nagis grätschte im Zweikampf mit Dzaferoski, der anschließend einen Haken schlug und aus 16 Metern zum 2:1 ins kurze Eck traf.

Großkreutz spielt offensiv

Die erste Hälfte sei relativ ereignislos verlaufen, berichtete Cerci. „Es gab viele Zweikämpfe im Mittelfeld. Wir haben kaum Chancen zugelassen“, freute er sich über die Umsetzung des erstmals gespielten 5-2-3 bei gegnerischem Angriff. Im 3-4-3 bei eigenem Ballbesitz scheiterte Okan Güvercin nach Pass von Almin Spahic als er direkt abschloss, anstatt von der Grundlinie quer zu legen (25.). Adem Cabuk verzog aus 20 Metern. Richtig gute Chancen hatte aber auch der Landesligist nicht. Der Bövinghausener Führungstreffer fiel, weil eine Flanke nach Ballverlust von Cabuk nicht verhindert wurde. Andre Witt am zweiten Pfosten bedankte sich (38.).

Viel druckvoller wurde das Spiel der Bönener nach dem Seiten- und Spielerwechsel. Vor allem das Duo Spahic und Serhat Gün auf der linken Seite gefiel Cerci. „So wollten wir spielen, von hinten heraus mit tiefen Laufwegen.“ Acht Minuten später passte das Offensivmuster. Emre Demir nutzte den Rückpass von Serhat Gün zum 1:1-Ausgleich. Zwei Minuten später verpasste Ilkay Algan aus kurzer Distanz nach schöner Kombination von Gün und Cabuk die mögliche Führung.

Weltmeister Kevin Großkreutz beim TuS Bövinghausen spielte übrigens fast durch. Nicht als rechter Verteidiger, sondern auf der linken Angriffsseite. Dort bekam er es mit Kurtovic und Akyüz zu tun.

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