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IG will im Spitzenspiel Reaktion auf erste Niederlage zeigen

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Von: Boris Baur

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Adem Cabuk (rechts) hat sich von seinem grippalen Infekt noch nicht wieder komplett erholt.
Adem Cabuk (rechts) hat sich von seinem grippalen Infekt noch nicht wieder komplett erholt. © Markus Liesegang

Nach der Niederlage beim Spitzenreiter der Fußball-Landesliga bekommt die IG Bönen den nächsten Brocken vor die Nase gesetzt. Am Sonntag um 15 Uhr ist der Tabellenzweite SV Dorsten-Hardt zu Gast im Schulzentrum und IG-Coach Ferhat Cerci bezeichnet die Partie als „Sechs-Punkte-Spiel“.

Bönen – Derzeit führt der BSV Roxel die Tabelle mit 13 Zählern vor Dorsten-Hardt (12) und dem Werner SC (11) an, die IG folgt mit neun, hat aber ein Spiel weniger absolviert. „So langsam müssen wir gucken, dass wir oben dabei sind“, erklärt Cerci vor dem sechsten Spieltag. Bei einer weiteren Niederlage würden die Bönener im Aufstiegsrennen vorerst ins Hintertreffen geraten, und das ist ihnen schon in den beiden Abbruchsaisons recht früh passiert – und es hat ihnen nicht gefallen. „Die Jungs sind heiß und wollen eine Reaktion zeigen, das haben sie im Training gesagt“, nimmt Cerci die Eigenmotivation der Spieler gerne mit in die Partie.

Das 0:1 in Roxel hat der IG-Coach nach eigener Aussage schnell verkraftet, auch wenn die Enttäuschung groß war. Bönen ging in Münster zwar leer aus, die Leistung stimmte jedoch. „Vom Spiel her war ich zufrieden. Wir haben wenig zugelassen und unsere Chancen gehabt. Die haben wir aber nicht genutzt. Wir waren selbst schuld.“ Nachdem die Bönener in den ersten drei Partien eine fast schon unheimliche Ausbeute vor dem gegnerischen Tor zeigten und 17-mal trafen, schwang das Pendel in Roxel in die andere Richtung. „Manchmal ist Fußball ungerecht“, findet Cerci deshalb. Der frühere Stürmer weiß allerdings auch: „Man gewinnt im Fußball nur, wenn man ein Tor schießt.“

Neue Serie starten und Dorsten-Hardt Serie stoppen

Damit das gegen Dorsten-Hardt wieder einmal mehr als dem Gegner gelingt, haben die Bönener im Training Wert auf Abschlusssituationen gelegt. Die Ladehemmung soll nur einmal 90 Minuten andauern. „Wir wollen eine neue Serie starten“, sagt Cerci: „Und die Serie von Dorsten-Hardt stoppen.“

Der SV verlor am zweiten Spieltag in Haltern II, feierte danach drei Siege in Folge. Cerci beschreibt die Mannschaft als stabil, besetzt mit erfahrenen Spielern, die schon höher gespielt haben. „Offensiv sind sie gefährlich, defensiv können wir sie packen“, glaubt der IG-Trainer.

Auf Außen wird es dünn

Der muss für seine Startaufstellung ein bisschen basteln. Vor allem die Außenpositionen sind ausgedünnt. Ersin Kusakci laboriert weiter an einem Muskelfaserriss, Okan Güvercin fällt aus beruflichen Gründen aus. Mit Mohammed Bulut zog sich in Roxel der Ersatz eine Zerrung zu und wird auch am Sonntag fehlen. Weitere mögliche Alternativen sind Youngster Ilkay Nagis oder Cerci zieht Semih Yigit eine Linie zurück. Auch Adil Elmoueden kann links hinten spielen und steht im Gegensatz zur Vorwoche wieder im Kader. „Ich vertraue jedem einzelnen meiner Spieler“, sagt der IG-Coach: „Wir haben extra eine gleichmäßig besetzte Mannschaft zusammengestellt.“

Die Ausfallliste ist weiter lang. Adem Cabuk hat nach seinem grippalen Infekt noch nicht trainieren können. Arif Et hat muskuläre Probleme, aber auch rund um seinen Polterabend genug andere Dinge im Kopf. Ismail Budak und Jesse Kuhn sind noch kein Thema. Dafür wird Samet Akyüz erstmals im Kader stehen. Nach seiner langwierigen Verletzung stoppte ihn zuletzt eine Erkältung.

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