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IG Bönen: Die ersten Spieler haben schon neue Vereine

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Von: Benedikt Ophaus

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Nach dem 3:1-Heimerfolg der IG Bönen - hier mit Yigit und Algan (rechts) - über Borken wartet auf den Landesliga-Tabellenführer in Werne eine weitaus schwerere Aufgabe.
Semih Yigit (Mitte) trainiert bereits bei Türkspor Dortmund, Ilker Algan schließt sich dem TuS Bövinghausen an. © Rainer Gudra

Die IG Bönen soll am Sonntag (15 Uhr) zur 1. Kreispokal-Runde beim SC Fröndenberg-Hohenheide antreten. Dass es dazu kommen wird, erscheint aber zunehmend unwahrscheinlicher. 

Bönen - Denn nach dem Ausscheiden des Geldgebers setzen sich die Auflösungserscheinungen beim Aufsteiger in die Fußball-Westfalenliga fort.

Zwar betonte zuletzt Trainer Ferhat Cerci, zugleich Sportlicher Leiter des Klubs, dass noch kein Spieler einen Auflösungsvertrag unterschrieben habe. Andere Vereine gehen da aber deutlich forscher zu. So präsentierte Oberligist TuS Bövinghausen am Donnerstag IG-Mittelfeldspieler Ilker Algan als Neuzugang. „Die Verhandlungen sind sehr gut abgelaufen“, sagte Bövinghausens Vorsitzender Ajan Dzaferoski den „Ruhr Nachrichten“. „Bönen hat eine sehr faire Ablösesumme aufgerufen, die wir akzeptiert haben.“

Budak zum ASK Ahlen, Et zum BSV Schüren

Damit nicht genug: Bezirksliga-Aufsteiger ASK Ahlen hat Ismail Budak vor einigen Tagen in den Sozialen Medien ebenfalls bereits als sicheren Neuzugang präsentiert. Und auch Arif Et hat sich entschieden, die IG Bönen zu verlassen. Der Offensivakteur läuft künftig für den BSV Schüren auf, die Verträge seien bereits unterzeichnet, einzig die Spielberechtigung fehle noch. Eine Ablöse müsse der Dortmunder Westfalenligist nicht zahlen, behauptet BSV-Vorsitzender Peter Seifert.

Algan, Budak und Et könnte schon bald ein Trio folgen: Adem Cubak, Ersin Kusakci und Semih Yigit halten sich aktuell beim Westfalenligisten Türkspor Dortmund fit. Der ambitionierte Klub hat das Interesse geäußert, die drei IG-Akteure unter Vertrag zu nehmen, will aber noch die Entwicklung in Bönen abwarten.

Lange müssen sich die Spieler und potenzielle Abnehmer wohl nicht mehr gedulden. Cerci hatte vor wenigen Tagen angekündigt, womöglich noch in dieser Woche eine Entscheidung über seine persönliche Zukunft und die der Mannschaft mitzuteilen.

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