RSV holt sich nach Sieg über starke Brambauer die Tabellenspitze

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Linksaußen Oliver Eissing gelang gestern alles. Er erzielte zehn der 30 Altenbögger Tore.

Bönen -  Die Spieler des RSV Altenbögge jubelten nach dem 30:24 über den VfL Brambauer am Sonntagabend in der Sporthalle des Marie-Curie-Gymasiums als ob sie schon Meister wären. Für den Augenblick sind sie es tatsächlich. Mit 12:4 stehen die „Roten Teufel“ nach dem 8. Spieltag ganz oben in der Bezirksligatabelle. Allerdings hat der Zweite, der TV Soest II, mit 11:3 Punkten ein Spiel weniger bestritten.

Der VfL war ein anderes Kaliber als zuletzt Massen und Ennigerloh. Die RSV-Handballer wussten aber, dass die Aufgabe gegen Brambauer eine schwierige wird. Entsprechend war die Einstellung in der Mannschaft – alle waren von der ersten bis zur 60. Minute voll bei der Sache. Und Trainer Mike Rothenpieler hatte zudem das richtige Rezept gegen den Gast aus Lünen: er setzte auf die Außenpositionen mit Bernd Lublow rechts und Oliver Eißing links.

Bis zur Pause verlief die Partie vollkommen ausgeglichen. Mit einem 13:13 wechselten die Parteien die Seiten. Das erste Zeichen setzte nach Wiederanpfiff RSV-Torwart Thomas Wollek. Er hielt. Eben die beiden Außen sorgten ab der 36. Minute dafür, dass der Gastgeber sich absetzen konnte. Dreimal Eissing, einmal Lublow und es stand in der 45. Minute 20:16. Den Vorsprung von vier Toren hielten die Altenbögger konstant, bauten ihn sogar bis auf fünf aus (25:20, 54.). Rothenpieler verschaffte Christian Kleff aus der RSV-Reserve dann ein Debüt in der Ersten. „Er sollte Ruhe ins Spiel bringen“, erklärte der Coach. „Als Brambauer gegen Ende mit offener Deckung gespielt hat, habe ich mir schon noch Sorgen gemacht“, sagte Rothenpieler zu den letzten vier Spielminuten. „Aber die Jungs haben das super gelöst.“ Die Altenbögger, denen gestern mit Tom Beutner, Tim Gerwien und den Langzeitverletzten Melvyn Leniger und Frederik Betz die Rückraumspieler fehlten, agierten aber weiter hochkonzentriert, waren im Angriff sehr flexibel und überraschend.

Möglicherweise steht Altenbögge auch nach dem kommenden Wochenende noch oben. Dann muss Soest nämlich nach Brambauer. Der RSV zum Tabellenvorletzten Beckum. RSV: Wollek, Karlin (50.-60.) – Grzybowski, Altner, Geckert (4), Florian (6), Lublow (4), Eissing (10), T. Weber, Stracke (5), J. Weber, Kleff, Brandt (1)

VfL: Welski, Bauer – Benden (1), Lücke (1), L. Langmann, Varotov (4), Forstmann, Eder (6), P. Langmann (1), Stroscher, Greinert (3), Laskowski, Sporbeck (8)

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