TV RW: Verletzung begräbt Aufstiegsträume

Der Rücken beendete nicht nur das Match vom Yannik Stefank, auch die Aufstiegshoffnungen waren verflogen.

Als Tabellenführer waren die Tennisherren des TV Rot-Weiß Bönen in den letzten Spieltag gegangen, doch wegen einer Verletzung ihrer auf Siegkurs spielenden Nummer eins Yannik Stefank, mussten sie ihre Aufstiegsträume begraben.

Bönen – Bitterer Saisonausklang für die Tennisherren des TV Rot-Weiß Bönen. Als ungeschlagener Spitzenreiter waren sie in den letzten Spieltag der Kreisliga gegangen, fest entschlossen nach drei Jahren die Rückkehr in den überkreislichen Bereich zu schaffen. Doch als die Partie beim ATV Dorstfeld vorbei war, hatten die Rot-Weißen nicht nur mit 3:6 verloren und den punktgleichen Dortmunder die Tabellenführung überlassen müssen. Sie werden die Saison auch höchstwahrscheinlich als Dritter abschließen, denn auch der TC Kamen-Methler, der ebenfalls bislang nur einmal verloren hat, dürfte sich mit einem Sieg Ende September noch auf Rang zwei schieben.

Spielführer Yannik Stefank hakte den Aufstieg in diesem Jahr ab: „Ich kann mir es nicht vorstellen.“ Wegen der Ungewissenheiten mit der Corona-Pandemie hatte der Westfälische Tennisverband erklärt, dass es in dieser Sommerrunde keine Absteiger gibt. Die Bezirksklassen sind also ziemlich voll, Nachrücker unwahrscheinlich.

Stefanks Punkt fehlt und auch seine Stärke als Doppelspieler

Stefank war der tragische Held des Tages. Im Spitzeneinzel lag der Bönener auf Siegkurs, doch beim Stand von 6:3, 2:1 stach bei einem Ausfallschritt der Schmerz in den Rücken. Stefank konnte sich kaum mehr bewegen. „Ich hätte ziemlich sicher gewonnen, und bei 4:2 hätten wir im Doppel gute Aussichten gehabt“, meinte der Mannschaftsführer, der im Saisonverlauf bislang auch alle seine drei Doppel in dieser Saison gewonnen hatte, aber nicht mehr antreten konnte.

So gingen nur drei Einzelpunkte auf das Konto der Rot-Weißen. Linus Sparding, Jonas Radine und Tom Kraus siegten in zwei Sätzen. Im Doppel ging es bei Sparding/Thomas Behm und Radine/Marvin Zimmermann jeweils eng zu. „Da hat uns das Quäntchen Glück gefehlt“, meinte Stefank. Dorstfeld gewann alle drei Doppel Partien und feierte den Aufstieg.

Die Ergebnisse: Stefank 6:3, 2:1, Aufgabe Stefank; Zimmermann 4:6, 2:6; Sparding 6:2, 6:4; Rohe 1:6, 0:6; Radine 6:2, 6:4; Kraus 6:2, 6:3 – Sparding/Behm 6:3, 6:4; Zimmermann/Radine 6:4, 6:4; Rohe/Carbow 6:1, 6:0

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