Der Herbstmeister will seine makellose Bilanz ausbauen

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Doreen Scharwey ist nach einer längeren Pause am Sorpesee wieder einsatzbereit.

Bönen - Herbstmeister sind sie schon, doch die Ziele sind keineswegs weniger geworden bei den Volleyballerinnen der TuS Bönen. „Wir wollen ohne Punktverlust die Hinrunde beenden“, sagt Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog vor dem letzten Spiel ebenjener Serie, das ihr Team am Sonntag an den Sorpesee führt.

Den Bönerinnen winkt beim RC Sorpesee III in der Grundschule Langscheid (Beginn 14 Uhr/Ringstraße 51) der achte Sieg im achte Spiel. Und wie schon in so vielen Partien in dieser Saison gilt der Verbandsliga-Absteiger erneut als Favorit. Die Drittvertretung des gastgebenden Ruderclubs kämpft mit derzeit sieben Punkten gegen den Abstieg. „Die Kunst ist es, trotzdem konzentriert zu sein und das zu spielen, was man sich vornimmt“, erklärt Schlensog. Bislang klappte das bei der TuS sehr gut, wie lediglich zwei Satzverlust in sieben Begegnungen eindrucksvolle beweisen. Und die Bönenerinnen wollen sich weiter verbessern, noch variablerer im Angriff werden, noch sichere in Angabe und Annahme.

Sorpesee greift am liebsten über die Diagonalspielerin. Für die Gäste eine Umstellung, weil diese Taktik in der Landesliga eher selten ist. „Da müssen wir uns im Block drauf einstellen“, sagt Schlensog, die an den Spieltagen, an denen ihr Team in der gleichen Halle wie der RC antrat, unterschiedliche Aufgebote des Gegners registrierte.

Bei Bönen ist Doreen Scharwey wieder fit, hat bereits wieder trainiert. Unter der Woche machte auch Sabrina Keil erste Gehversuche nach dem Anriss ihres vorderen Kreuzbandes. „Hut ab“, sagt Schlensog nach nur zweieinhalb Monaten Pause. Noch muss die Libera ihr Knie allerdings schonen. Ein Einsatz in diesem Jahr kommt deshalb zu früh. Da die TuS sonst aber keine Ausfälle zu beklagen hat, muss das Risiko erst gar nicht eingegangen werden. -  bob

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