RSV fiebert dem Bezirksliga-Start entgegen

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RSV-Rückraumspieler Hendrik Abel (links) droht zum Saisonstart gegen Dellwig auszufallen.

BÖNEN -  Die Pause ist vorbei. Für den RSV Altenbögge beginnt am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den TuS Jahn Dellwig (18 Uhr/MCG-Halle) das Abenteuer Bezirksliga. „Die Jungs haben voll Bock“, sagt Trainer Thomas Richter. So sind von der Motivation her die Voraussetzungen optimal. Die personelle Situation bereitet dem RSV-Coach allerdings Sorgen.

Vor dem Auftaktspiel droht fast der komplette Rückraum auszufallen. Denn Tom Beutner und Hendrik Abel sowie die beiden Neuzugänge aus Heeren, Melvyn Leniger und Steffen Denger, sind angeschlagen. „Das wird sich kurzfristig entscheiden. Zurzeit sieht es nicht danach aus, dass sie fit werden“, ist Richter eher pessimistisch. Immerhin ist Tino Stracke frisch aus dem Urlaub zurückkehrt und kann Bernd Lublow unterstützen. Der A-Jugendliche Lukas Florian wird nach dem Spiel des RSV-Jugendteams in Dolberg nach Bönen aufbrechen.

„Die Fragezeichen machen eine Prognose recht schwer“, ist Richter selbst gespannt, wie sich sein Team präsentieren wird: „Wir gucken, wie wir in die Saison kommen.“ Auch für den Trainer ist die Liga weiterhin eine Unbekannte. Über Dellwig weiß er aber, dass die Jahner über einen starken Rückraum verfügen. „Da müssen wir unser Hauptaugenmerk drauf legen“, erklärt der Coach: „Aber wir dürfen die anderen natürlich nicht vernachlässigen.“

Die Fröndenberger schlossen die vergangenen Saison als Achter ab. Jetzt will deren neuer Trainer sofort mit einem Sieg in die neue Spielzeit starten. „Wir fahren nach Altenbögge, um zu gewinnen. Ich erwarte einen heißen Fight, wir müssen daher möglichst entspannt bleiben“, sagt Thomas Faltin. Er verzeichnet mit Tim Severin (privat verhindert) nur einen Ausfall. Die Personallage spricht also für die Gäste.

Doch kampflos werden die Bönener ihrem Kontrahenten die Punkte nicht überlassen. „Das ist unsere Halle. Da wollen wir nicht so gerne was abgeben“, setzt Richter auf den Heimvorteil. Er verspricht, dass seine Mannschaft alles geben wird, egal ob in Bestbesetzung oder ersatzgeschwächt. „Wir wollen über den Spaß zu Siegen kommen“, baut Richter auf das Erfolgsrezept des Aufstiegsjahres.

Die Vorbereitung bezeichnet der RSV-Coach als „gut“. Zwar machten ihm die Urlaube und Verletzungen seiner Akteure zu schaffen – „wir sind nicht so eingespielt, wie ich mir das vorgestellt habe“ – doch insgesamt sei alles in Ordnung gewesen. Bei den gemeinsamen Trainingseinheiten wurden die Vorstellungen der Altenbögger „von mal zu mal besser.“ Und im Pokal gegen Werl zeigte Altenbögge zumindest eine Hälfte lang guten Handball. Nun gilt es in der Liga den nächsten Schritt zu machen, um schnell in der neuen Klasse anzukommen. - bob/WA

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