RSV-Coach Richter hat Vertrauen in sein Team

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Thomas Richter (Dritter von links) mahnt gegen Ennigerloh mehr Treffsicherheit an.

BÖNEN - Torwurftraining stand bei den Handballern des RSV Altenbögge unter der Woche auf dem Plan. Coach Thomas Richter reagierte damit auf das Fehlversuchfestival vom vergangenen Wochenende, das zur 24:28-Niederlage gegen die SG Massen führte.

„Es gibt immer mal so Spiele“, wollte Richter seine Mannen aber nicht zu hart ins Gericht nehmen. Am Sonntag (18 Uhr) bietet sich den Bönenern in der MCG-Halle schließlich gegen den TV Ennigerloh die Gelegenheit zu zeigen, dass sie es besser können.

Es ist eine nicht ganz unwichtige Partie für den RSV. „Ob der Vorletzte in die Relegation muss, weiß derzeit noch keiner“, betont Richter, dass sein Team den Liga-Erhalt sechs Spiele vor dem Saisonende keineswegs sicher hat.

Dazu trugen auch die Gäste bei, die vor Wochenfrist völlig überrascht den Spitzenreiter Hammer SC dank eines 34:33-Sieges vom Thron stießen. „Mir wäre lieber gewesen, Ennigerloh hätte verloren. Dann wären wir jetzt weiter sieben Punkte vor“, sagt Richter.

Auf das neue Selbstbewusstsein, dass sich der TVE als Tabellenvorletzter durch den Sieg nach fünf Niederlagen geholt hat, hätte der Bönener Coach auch gerne verzichtet.

Die Altenbögger müssen also aufpassen, dass sie in der Schlussphase eine bislang zufriedenstellende Saison nicht doch noch unten reinrutschen. „Ab Platz sechs ist keiner sicher“, sagt er: „Wir müssen noch zwei bis vier Punkte holen, um sicher zu sein“, fordert er sein Team auf, das auf Rang acht liegt, nicht nachzulassen.

„Ich vertraue der Mannschaft da vollkommen. Sie ist stark genug und wird auch noch ein paar mehr Punkte holen.“ Je früher das passiert, umso besser natürlich aus Bönener Sicht. „Es wäre schön, wenn uns das noch vor der Osterpause gelingt“, findet Richter.

Weniger gut sieht aktuell die personelle Lage beim RSV aus: Hendrik Abel fehlt aus privaten Gründen. Dazu ist der Einsatz von Kreisläufer Dennis Bettermann fraglich. Tom Beutner hatte zumindest Glück im Unglück. Statt eines befürchteten Kahnbeinbruchs hat er sich an der Hand nur eine Prellung zugezogen.

Normalität gibt es dagegen auf der Torhüterposition. Nachdem zuletzt Thomas Wollek eingesprungen war, kehren am Sonntag Michael Springhoff und Dirk Joneleit in den Kader zurück. - bob

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