Nach dem Trainingslager

RSV-Urgestein Florian schwärmt von Coach Schulte-Vögeling

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Ein echter Bönener: Lukas Florian sieht den RSV Altenbögge auf einem guten Weg.

Auf sportlicher Ebene arbeiten die Handballer des RSV Altenbögge mit reichlich Testspielen und schweißtreibender Trainingsarbeit am Feinschliff. Aber auch zwischenmenschlich könnte es kaum besser laufen.

Bönen – Schweiß floss reichlich am vergangenen Wochenende in der Halle des Marie-Curie-Gymnasiums. Schon allein wegen der Außentemperaturen. Das dreitägige Trainingsprogramm schweißte die Handballer des RSV Altenbögge aber auch zusammen. „Es war sehr intensiv, auch auf zwischenmenschlicher Ebene“, erklärt Teilnehmer Lukas Florian. 

So verstand es auch Coach Jens Schulte-Vögeling: „Ein Trainingslager ist ja immer auch Teambuilding.“ Das Hauptaugenmerk richtete der Trainer in den Testspielen gegen den Oberligisten TuRa Bergkamen sowie gegen die beiden Landesligisten Kinderhaus und Bösperde auf die Taktik. „Das kann man im Training nicht so umsetzen wie im Spiel“, erklärt Florian. „Aber am Wochenende waren alle dabei.“ 

Es ist noch nicht alles perfekt beim RSV

Und die hochkarätigen Gegner ließen erkennen, wo es in Angriff und Abwehr noch hakt. Feinschliff in Bezug auf die einstudierten Spielzüge sei ein Programmpunkt gewesen. Lieblingsspielzüge habe er keine, sagt der Rückraumrechte. „Hauptsache der Erfolg springt raus.“, schreibt Florian ins Lastenheft. 

Ansonsten gebe der Trainer vor, die Mannschaft setze die Idee um. „Es gibt natürlich Spielzüge, die Jens im Kopf hat, die mit uns nicht funktionieren oder nur in Teilen. Das passen wir dann an“, erklärt Florian, „bis sie wirkungsvoll sind. Jens lässt uns da machen. Wir haben viele Spielzüge aus der vergangenen Saison ganz gestrichen oder abgeändert.“ 

"Super Eindruck" vom Trainer

Das RSV-Urgestein lobt die Kommunikation mit dem Coach. „Ich hab auch einen super Eindruck von Jens. Er ist gesellig und locker“, so Florian. „Ich kenne auch keinen in der Mannschaft, der mit ihm nicht klar kommt. 

Zum Thema Feinschliff und den Einbau neuer Spieler hat er eine klare Meinung: „Es waren ja in diesem Jahr nur zwei. Da ist es dann nicht so schwierig, die einzubinden. Auch, weil sie aus Hamm kommen, die kennen sich ja.“ Rechtsaußen Philipp Isenbeck, der aktuell verletzte Linke Dennis Geckert, Torwart Dirk Joneleit und Florian selbst sind die letzten Bönener in der Mannschaft. „Das spielt aber für uns überhaupt keine Rolle. Es sagt keiner: Ich bin aber länger hier“, sagt Florian. 

Die Last wird auf mehrere Schultern verteilt beim RSV

Die Hierarchie sei klar. Erst der Trainer, dann Kapitän Sören Feldmann und sein Stellvertreter Geckert. Feldmann hat auch auf der Platte eine neue zusätzliche Rolle. Er wechselt sich mit Max Röckenhaus als Mittelmann ab. Der Nachwuchs-Akteur wich hingegen zum Beispiel gegen TuRa auf Linksaußen aus, die angestammte Position Feldmanns. 

„Wenn Max gefordert ist, übernimmt er die Verantwortung, keine Frage“, erklärt Florian. „60 Minuten Bälle zu verteilen und das Spiel zu lenken sind aber hart für einen jungen Spieler, auch mit solchem Talent. Sören soll ihn entlasten. Und das ist eine super Konstellation mit den beiden.“ 

Positives Fazit von Schulte-Vögeling und Co.

Eine weitere Position, die nur mit einem Handballer besetzt ist, ist die des Kreisläufers. Da Florian Warias raus ist, spielt nur Dominik Weigel an vorderster Front. Als Entlastung wird Sebastian Fröhling dort angelernt. „Insgesamt gesehen sind wir auf einem sehr guten Weg“, freut sich Florian über die gute Frühform. 

Dem Resümee von Schulte-Vögeling, dass es ein gelungenes Wochenende war, schließt sich Florian deswegen mit ein wenig „wenn“ und ohne „aber“ an. Er war gesundheitlich angeschlagen und entsprechend geschwächt. Was man ihm auf dem Spielfeld allerdings nicht anmerkte. „Wenn ich spiele, gebe ich immer alles“, betont der Rückraumspieler.

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