Handball

Erstarkter RSV Altenbögge visiert Platz drei an

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Ob Sebastian Fröhling über die Saison hinaus beim RSV bleibt, ist noch nicht entschieden.

Handball-Landesligist RSV Altenbögge zeigte zuletzt ansteigende Form. Ein Garant dafür war auch Sebastian Fröhling, der Abwehrspezialist. Gespräche, ob er über die Saison bleibt, laufen bereits.

Bönen – Vier Spiele, sieben Punkte, die Bilanz des RSV nach dem Fehlstart ins neue Jahr ist inzwischen vorzeigbar. Das „näher dran an unten“, das Altenbögges Trainer Tino Stracke nach den Niederlagen bei der DJK Oespel-Kley (19:26) und beim SV Westerholt (24:25) mit Schrecken sah, hat sich in ein „mittendrin“ im oberen Tabellendrittel gewandelt. 

Der Aufwind ist hörbar. „Wir möchten die Serie fortsetzen und bis zum Saisonende kein Spiel mehr verlieren“, sagt Sebastian Fröhling. Selbstbewusst ergänzt der Abwehrspezialist: „Dorstfeld und Herne sind weg, denke ich. Aber Platz drei können wir noch schaffen.“ Bis zur DJK Oespel-Kley auf der Position sind es fünf Punkte. Und die zu Saisonbeginn stark aufspielenden Westdortmunder beendeten ihre Niederlagenserie erst am vergangenen Spieltag gegen den Tabellenvorletzten ETG Recklinghausen. Der ASC Dortmund als Vierter ist nur drei Punkte von den Altenböggern entfernt. Gegen beide Teams haben die Altenbögger das Rückspiel noch offen. Das Spiel um Platz drei könnte zum Finale daheim werden – die beiden Kontrahenten kommen in die Halle des Marie-Curie-Gymnasiums, Oespel-Kley sogar am letzten Spieltag am 11. Mai. Zukunftsmusik. 

Aktuell ginge ein positiver Ruck durch die Mannschaft, sagt Fröhling. „Wir wollen die letzten Spiele einfach abhaken und vergessen machen.“ Positiv gestimmt ist auch der Routinier. Der 35-Jährige, der erst zur Hälfte der vergangenen Saison zum Bönener Landesligisten stieß, ist vor allem mit Nebenmann Florian Warias als Mittelblock ein Bollwerk. „Wir kennen uns ja schon ein paar Jahre“, blickt Fröhling auf die gemeinsame Handballvergangenheit beim Lüner SV zurück. Kennengelernt hat er inzwischen auch die anderen Kollegen und sie ihn. „Die Konstanz ist wichtig. Und wir mussten ja in dieser Saison wieder viele Neue einbauen“, blickt er auf die Fraktion der Hammer um Sören und den momentan pausierenden Steffen Feldmann oder Marius Schrage. 

Letzterer befindet sich wie Fröhling augenblicklich im Hoch. Schrage ist als „Halber“ aus der Abwehr ebenfalls nicht wegzudenken. Nach Gegentoren ist der RSV schon Dritter. „1,90 bis zwei Meter muss man erst einmal überwinden“, so Fröhling. Trotz des „Alters“ ist er noch recht fix auf den Beinen, zeigte im Spiel (25:25) gegen den sehr flexiblen Angriff von Borussia Höchsten eine bärenstarke Leistung. Und das weiterhin fast ohne Training. „Ich versuche es aber, einmal die Woche zu trainieren“, sagt der frühere Oberligaspieler von TuRa Bergkamen. Beruf und Familie stünden dagegen. „Ich merke das Spiel im Nachgang schon, die Knochen tun die ersten Tage danach ganz schön weh.“ Das Motto, nachdem der RSV in den vergangenen Spielen erfolgreich agierte, heißt: „Wenn etwas funktioniert, sollte es weiter gespielt werden.“ 

Das forderte Stracke, das fordert auch Fröhling. Und wenn es bei ihm weiter funktioniert, wird er vielleicht auch weiter dabei sein. Wie schon nach dem Klassenerhalt in der Spielzeit 2017/18. „Am Ende der vergangenen Saison habe ich festgestellt, es macht noch Spaß.“ Der Familienrat stimmte der Saison 2018/19 zu. Ob er auch im vierten Altenbögger Landesligajahr dabei sein wird? „Gespräche laufen, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen“, sagt Fröhling.

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