Handball

Trainingsstart beim RSV ohne Trainer

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Mit einem Lauftest starteten die Handballer des RSV Altenbögge in die neue Saison.

Der Trainer fehlte erkrankt, die Neuzugänge waren noch nicht da. Der Trainingsauftakt zur Landesliga-Saison 2019/2020 gestaltete sich für die Handballer des RSV Altenbögge holprig. Doch kein Vergleich zum Vorjahr, als die Bönener die meiste Zeit über ihre Halle nicht nutzen konnten

Bönen – „Das war schon ärgerlich“, erinnert sich Sören Feldmann, der gemeinsam mit Dennis Geckert nach Vorgaben des erkrankten Coaches Jens Schulte-Vögeling die Einheiten bis Ende nächster Woche übernimmt. Zunächst wird die MCG-Halle allerdings gar nicht einmal so sehr im Fokus stehen. Konditions- und Kraftarbeit sind angesagt. Gestern war der wichtigste Teil der Einheit, die eigentlich schon am vergangenen Montag stattfinden sollte, ein Lauftest. „Darauf werden alle Konditionseinheiten aufbauen“, sagt Feldmann. 

Anhand der Ergebnisse wird der Trainingsplan der Spieler von einem Programm, das der RSV vom ASV Hamm-Westfalen übernommen hat, individuell erstellt. Jeder macht also das, was er nötig hat beziehungsweise was er leisten kann. Für die Pause seit dem Saisonende am 11. Mai hatte jeder Akteur aber von Schulte-Vögeling, der sobald er fit ist, die Nachfolge von Ex-Trainer Tino Stracke antritt, Hausaufgaben aufbekommen, damit der RSV nicht bei Null startet. „Wir wollen eine gute Basis schaffen“, sagt Feldmann zur ersten Phase der Vorbereitung, die rund vier Wochen einnehmen wird. 

Neben dem eigentlichen Coach fehlte auch der urlaubende Neuzugang, Rechtsaußen Luca Tröster. Er kommt wie Kreisläufer Dominik Weigel vom Oberliga-Team des ASV Hamm-Westfalen. Weigel steht bei der ASV-Reserve noch bis Ende des Monats unter Vertrag, wird bis dahin mit dem Mannschaftstraining aussetzen. Ansonsten sind alle aus dem Kader fit. Der eine oder andere A-Jugendliche war ebenfalls beim Auftakt mit dabei. 

Vier Wochen werden die Altenbögger die Grundlagen legen, dann folgt eine Woche aktive Pause, ehe Schulte-Vögeling bis zum Saisonstart am 14./15. September taktisch Hand anlegen möchte. 

„Wir müssen ja nur die zwei Neuzugänge integrieren“, sieht Feldmann in der geringen Fluktuation Vorteile. „Wir haben uns in der Rückrunde schon taktisch besser gezeigt, auch wenn das noch nicht immer so war wie gewünscht“, sagt Feldmann. Allerdings gilt es eine Lösung für den Abgang von Marius Schrage zu finden, der zum Oberligisten TSG Altenhagen wechselt und viele einfache Tore warf oder Gegenspieler band. 

Da einige RSV-Akteure wie die beiden Neuzugänge eine Hammer Vergangenheit haben, reagierten sie durchaus enttäuscht auf die Umgruppierung der ASV-Drittvertretung. „Das ist ärgerlich. Da fehlt uns ein Derby“, meinte Feldmann. Ansonsten wollte er sich zur Landesliga nicht wirklich äußern. Durch die vielen neuen Mannschaften – in die Staffel 3 wurden fünf Aufsteiger eingruppiert – sei eine Prognose kaum abzugeben, so der Interimstrainer: „Das habe ich noch gar nicht im Kopf.

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