Heimspiel gegen HSG Herdecke/Ende

RSV erwartet Aufsteiger mit "doppelter Euphorie"

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Jonas Gerke (Mitte) und der RSV stellen sich auf einen harten Kampf gegen die HSG Herdecke/Ende ein.

Mit der HSG Herdecke/Ende gastiert ein Aufsteiger aus dem Kreis Südwestfalen in der Halle des Marie-Curie-Gymnasiums (Sonntag, 18 Uhr). Respekt zeigt Altenbögges Coach Jens Schulte-Vögeling. „Die kommen mit der ganzen Aufstiegseuphorie“, ist er sicher. „Doppelte Euphorie“, ergänzt Schulte-Vögeling.

Bönen - Die HSG gewann nämlich die ersten beiden Spiele in der neuen Liga knapp mit 32:31 beim TuS Oespel-Kley, mit drei Toren im Heimspiel gegen den VfL Brambauer (34:31). „Da ist sicher jede Menge Selbstvertrauen vorhanden“, vermutet Altenbögges Trainer. Heimspiel ist auch das Stichwort für den RSV. „Wir wollen nicht wieder mit gesenkten Köpfen aus der Halle gehen wie nach dem ersten Heimspiel“, fordert der Coach nach der bitteren 24:29-Niederlage gegen den TV Brechten einen Erfolg vor eigenem Publikum. 

Schulte-Vögeling erwartet aber ein schweres Spiel gegen die junge, aber eingespielte Mannschaft. Ein Großteil spielte schon vor einigen Jahren in der A-Jugend-Bundesliga zusammen. „Die haben eine sehr gute Ausbildung genossen und jetzt drei Jahre Seniorenluft geschnuppert“, weiß der Altenbögger Coach. 

Schulte Vögeling: "Er kann alles und ist schwer ausrechenbar"

Herdecke ist zweimal direkt hintereinander aus der Kreisliga in die Landesliga aufgestiegen. „Jetzt sind sie in einem sehr, sehr guten Handballer-Alter, nicht mehr so grün hinter den Ohren, aber jung, agil und schnell.“ 

Dominik Formella im Tor des Gastes hat früher in der dritten Liga in Schalksmühle gespielt, war Trainer der Bundesliga-A-Jugend. Erfahrung bringt zudem Rückraumshooter Timm Höntsch mit, der auch schon für den damaligen Verbandsligisten Schwerte/Westhofen auflief. „Er kann alles und ist schwer ausrechenbar“, sagt Schulte-Vögeling, der am Sonntag nur auf Sören Feldmann verzichten muss. 

RSV will an Leistung der Vorwoche anknüpfen

Beeindruckend und letztlich spielbestimmend seien aber die Jungen. In erster Linie die Brüder Niklas und Max Rust. Letztgenannter erzielte in zwei Spielen bereits 15 Tore. Niklas Rust lenkt als Mittelmann das Spiel des Aufsteigers. Eine noch bessere Quote weist Gero Neuhoff auf Rechtsaußen auf. In zwei Spielen erzielte er 18 Treffer. „Den Linkshänder sollte man im Auge behalten“, warnt Schulte-Vögeling. 

„Wir dürfen uns nicht davon blenden lassen, dass wir gegen einen Aufsteiger spielen“, sagt er. „Diese Nuss werden wir nur knacken, wenn wir die gleiche Leistung bringen wie am vergangenen Wochenende in Dortmund, also über 60 Minuten konzentriert sind.“ Der RSV gewann beim ASC 22:20.

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