Halle die erwartete Nummer zu groß für RW-Damen

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Sjoeke Nüsken holte gegen ein starkes Team aus Halle den Ehrenpunkt für Bönens Damen.

BÖNEN -  Es war nicht die befürchtete Bestbesetzung, die Aufstellung vom TC Blau-Weiß Halle II war sogar ein großes Stück davon entfernt. Und doch kam eine überlegen starke Mannschaft zum ersten Verbandsligaspiel der Tennis-Damen des TV Rot-Weiß Bönen ins Südfeld. Schon nach den Einzeln war die Partie, die am Ende 8:1 ausging, entschieden. Lediglich Sjoeke Nüsken gewann ihr Einzel.

Ab Position fünf die ließen die Gäste, was die Leistungsklassen (LK) anging, etwas nach. Nüsken und Judith Teuwen bekamen es mit gleichwertigen Gegnerinnen zu tun. Und Bönens Jüngste ließ sich die Chance nicht entgehen, fuhr einen überlegen Zwei-Satz-Sieg über Lisa Staubach. „Sie hat im richtigen Moment, die richtigen Bälle gespielt“, lobte Haukamp. Teuwen musste sich hingegen mit 2:6, 4:6 Lisa Pettig geschlagen geben. Für Haukamp lag es im zweiten Satz an Kleinigkeiten.

In den anderen Duellen standen die Gastgeberinnen allerdings eher auf verlorenem Posten. Lena Gellenbeck war nach vor allem im zweiten Durchgang starker Leistung gegen die LK-1-Spielerin Lisa Halfmann nahe am einem Satzgewinn, führte dort 5:4. „Sie hat dann zu vorsichtig gespielt und ist zu kurz geworden“, meinte Trainer Peter Haukamp. 2:6, 5:7 unterlag Gellenbeck letztlich. Im Spitzeneinzel hielt Anna Tzschachmann anfangs noch mit, hatte am Ende aber keine großen Möglichkeiten gegen das druckvolle und sichere Spiel von Kira Kastigen.

Michelle Schneider leistete sich zu viele Fehler, um gegen Laura Wloka bestehen zu können. Sie ging allerdings auch nach Magen-Darm-Problemen körperlich geschwächt in die Partie. Rückkehrerin Jil Neumann war bei ihrem ersten Einsatz für Rot-Weiß nach vielen Jahren gegen Katharina Assmann chancenlos. „Sie hat ihren Rhythmus nie gefunden, weil sie nervös war. Ihre Gegnerin war aber auch stark“, sagte Haukamp.

Die Doppel gingen alle an Halle. Michelle Schneider zollte im zweiten Satz endgültig ihrem Körper Tribut und gab auf. Neumann/Teuwen gewannen den zweiten Satz, zogen aber im Match-Tiebreak den Kürzeren.

„Halle war uns schon deutlich überlegen. Dass aber keiner abgeschossen wurde, ist das Erfreuliche an der Sache“, attestierte Haukamp seinen Schützlingen eine gute Leistung: „Es wäre schön, wenn nicht alle Gegner so stark wären.“ - bob

Tzschachmann – Kastingen 2:6, 1:6; Gellenbeck – Halfmann 2:6, 5:7; Schneider – Wloka 2:6, 0:6; Neumann – Assmann 1:6, 1:6; Nüsken – Staubach 6:2, 6:1; Teuwen – Pettig 2:6, 4:6; Tzschachmann/Gellenbeck – Kastigen/Assmann 4:6, 2:6; Schneider/Nüsken – Halfmann/Staubach 3:6, 1:6; Neumann/Teuwen – Wloka/Pettig 0:6, 6:3, 5:10

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