Gute Noten für Turmlauf-Premiere

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Fast 600 Läufer und Walker waren bei der Premiere vom "Lauf um den Förderturm

BÖNEN - Im Ziel am Turm herrschte eine gelöste Stimmung: Die Läufer waren froh, die zehn Kilometer erfolgreich hinter sich gebracht zu haben. Die Organisatoren und Helfer von den Lauffreunden Bönen waren glücklich, die Premiere des „Laufs um den Förderturm“ am Sonntag im Großen und Ganzen reibungslos über die Bühne gebracht zu haben. Viel Lob der Athleten war für die erste Auflage zu hören.

„Viele haben die Veranstaltung mit sehr gut und gut bewertet“, sagte Lauffreunde-Pressewart Jürgen Korvin beim Blick auf die ersten Zahlen des Online-Fragebogens, den der Verein extra auf seiner Internet-Seite (www.lauffreunde-boenen.de) für Rückmeldungen eingerichtet hat. Knapp 90 Teilnehmer haben schon mitgemacht, bis Ende Januar besteht noch die Möglichkeit, den Organisatoren des Laufes ein Feedback zu geben. „Dann werden wir genauer auswerten“, so Korvin.

1. Lauf am Turm, Teil I

Das Rennen hatte der für Brackwede startende Kenianer Stanley Kipkogei in 34:01 Minuten vor dem Bönener Michael Ruhe gewonnen. Die Strecke und die Veranstaltung als Ganzes wurde bislang größtenteils positiv bewertet. Kritik gab es beispielsweise an der Kilometrierung und der Toiletten- und Duschsituation. Auch die Lauffreunde selbst haben bereits erste Verbesserungsmöglichkeiten gefunden. So sollen beispielsweise die Sperrpfosten am Seseke-Weg ordentlicher gekennzeichnet werden, erläutert Korvin.

1. Lauf am Turm, Teil II

Festzuhalten bleibt, dass beim zweiten Lauf am Förderturm definitiv alles besser geklappt hat als beim ersten Mal. 2010 richteten die Lauffreunde anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums schon ein Rennen an Bönens Wahrzeichen aus. Die Kritiken waren nachher nicht so gut. Korvin glaubt, dass das vor allem daran lag, dass damals mehrmals ein Rundkurs gelaufen wurde, aufgrund dem es zwischenzeitlich unübersichtlich zuging. „Die Wendepunktstrecke ist die zweitbeste Lösung“, sagt Korvin. Nur eine Rundstrecke wie damals bei „Rund um Flierich“ sei besser. Eine Rückkehr sei aber ebenso ausgeschlossen wie eine Verlegung beispielsweise ans Schulzentrum. „Es gibt keine Alternative zum Turm“, erklärt Korvin.

Nachteil des Rennens, das die meiste Zeit entlang der Seseke führt, ist die geringe Zahl an Gästen am Weg. „Vom Streckenzuschnitt, ist es nicht möglich, Zuschauer an die Strecke zu bekommen“, so Korvin. Er hofft aber, dass künftig zumindest an der Schleife Nordkamp/Schwarzer Weg/Rexe sowie beim Start und Ziel am Turm mehr Menschen zum Anfeuern erscheinen.

1. Lauf am Turm drumherum

Zufrieden waren die Lauffreunde mit der Teilnehmerzahl. Etwas mehr als 600 Athleten (Läufer, Walker und Kinder) zählte der Veranstalter. „Das sind mehr als beim letzten Mal in Flierich“, so Korvin, Damals waren es insgesamt 495 Aktive. Deshalb ist auch schon der „2. Lauf am Förderturm“ in der Vorbereitung. Turm und Goethehalle sind für den 8. Januar 2017 gebucht, sodass es zu einer Kollision mit der SpVg Bönen kommt. Die wollte an diesem Wochenende eigentlich wieder eine Vorrunde des Warsteiner Masters ausrichten.

2017 soll die 2000er Marke geknackt werden

„Das ist der denkbar schlechteste Termin für uns. Rein organisatorisch, weil zum Beispiel viele Helfer gerade erst aus dem Winterurlaub zurückkommen“, sagt Korvin. Dennoch wollen die Bönener am zweiten Sonntag des Jahres als Datum festhalten. Später wird die Konkurrenz durch andere Veranstaltungen wie die Winterlaufserie in Hamm zu groß. 2017 wollen die Lauffreunde übrigens die 20 000er Marke knacken. An den 31. bisherigen Läufen haben mittlerweile 19 488 Starter teilgenommen.

Für die zweite Auflage am Turm schließt sich Korvin mit einem Wunsch dem Vorsitzenden des Gemeindesportverbands, Dirk Presch, an. Der monierte, dass niemand von Politik und Verwaltung bei dieser Großveranstaltung zugegen war. „550 zufriedene Läufer nehmen den Namen Bönen mit nach Hause. Das könnten Politik und Verwaltung durch Präsenz ruhig honorieren“, findet auch Korvin.

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