RSV mit glanzlosem Erfolg gegen Massen

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Durchgetankt: Der RSV um Bernd Lublow (Mitte) feierte einen Arbeitssieg gegen Massen.

BÖNEN -  Pflicht erfüllt, mehr allerdings nicht: Der mühsame 31:23 (14:12)-Erfolg des RSV Altenbögge über den Tabellenelften der Handball-Kreisliga, die SG Massen II, fällt in die Kategorie Arbeitssieg. „Wir sind nicht richtig zufrieden“, gestand dann auch Betreuer Björn Dörnemann nach einem „zerfahrenen Spiel“ ein.

Wichtig war der doppelte Punktsieg dennoch, denn der Spitzenreiter Oberaden II gewann in Ahlen III mit dem gleichen Ergebnis, während sich der Liga-Dritte aus Werne mit einer 19:23-Niederlage in Heeren-Werve endgültig aus dem Titelrennen verabschiedete.

Der Tabellenzweite aus Bönen brauchte ein wenig, um in die Partie zu finden. Massen machte zunächst einfache Tore, lag nach drei Minuten sogar 2:0 vorne. Die ersten Paraden von RSV-Torhüter Dirk Joneleit nutzte der Gastgeber in der MCG-Halle zum Ausgleich (4.). Marius Dickmann traf noch zur letzten Führung der Gäste, doch dann schien die Partie ihren erwarteten Gang zu nehmen. Altenbögge löste die Bremse im Angriff, packte hinten ordentlich zu – und setzte sich mühelos auf 10:5 ab (14.).

Allerdings lehnten sich Bönener dann schon ein wenig zurück. In der Offensive spielte sie nicht mehr konsequent genug, nahmen schlechten Würfe oder warfen zu unpräzise. So kam Massen langsam wieder heran, obwohl Joneleit einige Male auf dem Weg zum Tor im Weg stand. 14:12 lautete die überraschend knappe Pausenführung für den RSV. „Das findet im Kopf statt, denn es fehlt das letzte Prozent, das in so einem Spiel nicht gezogen“, meinte Dörnemann.

Immerhin schien die kurze Pausenansprache von Trainer Thomas Richter gewirkt zu haben: Direkt nach dem Wechsel zeigte Altenbögge seine beste Leistung. Bereits zehn Minuten nach Wiederanpfiff war die Begegnung quasi entschieden. Die Gastgeber gestatteten der SG durch eine konzentrierte Abwehrarbeit lediglich ein Tor durch Dickmann, der am Ende auf neun Treffer kam, und zogen selbst auf 19:13 davon. Auch weil Joneleit die Bälle wegfischte und nach 60 Minuten über 20 Paraden verzeichnet hatte.

Der Rest der Partie plätscherte über 25:17 (50.) und 28:20 (54.) dahin. „Das war keine Glanzleistung“, bilanzierte Dörnemann: „Aber ich glaube nicht, dass wir ernsthaft in Gefahr waren, das Spiel zu verlieren.“ - bob

RSV: Joneleit (1.-60.), Springhoff (n.e.) – Michalik (1), Lublow (1), Stracke (6/1), Beutner (9/3), Geckert (5), Bajramovic (3), Althaus (1), Michalik (1), Abel, Pieper, Wöllert

SGM II: Borowski – Segiel, Dickmann (9), Brandt (2), Witte (6) Börgel, Weil (2), Risse (4), Habelmann

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