Nordbögge mit Unentschieden zufrieden

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VfK-Mittelfeldspieler Jonas Wiggermann (links) bereitete den Ausgleich durch Oliver Rothkamm mit vor.

BÖNEN -  Das Spiel Fünfter gegen Sechster in der Kreisliga-A1-Tabelle endete an der Nordbögger Feuerwache 1:1 (1:1). Und nach der Partie waren sich beide Trainer einig.

„Mit dem Punkt können wir gut leben. Für einen Sieg nicht wir nicht in Frage gekommen“, bilanzierte VfK Nordbögges Spielertrainer Dennis Juraschuk. „Es war ein bisschen ärgerlich, dass unser Tor nicht gezählt hat. Wir können mit dem Punkt gut leben“, schloss sich Jörg Fiebig, der Trainer des TuS Germania Lohauserholz II an, der damit seinen Sechs-Punkte-Abstand auf den Gastgeber verteidigte.

Dem Treffer, den Fiebig ansprach, hatte Schiedsrichter Peter Barnfeld die Anerkennung verweigert. Einen Kopfball von Philip Schimmler nach einer Ecke hatte Nordbögges Sebastian Schneck in der 52. Minute erst hinter der Linie geklärt. „Der Ball war drin“, gab auch Juraschuk später zu: „Aber wir können den Ball ja nicht in die Hand nehmen und das Spiel anhalten.“

Zunächst hatten die Gäste mehr vom Spiel. Die Führung fiel nach einem Standard: – Matthias Müller kam bei einem Freistoß von der Mittellinie im Strafraum völlig ungehindert zum Kopfball (14.). „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen“, so Juraschuk. Schimmler verzog zudem kurze Zeit später nur knapp (16.). Etwa nach 20 Minuten fing sich der VfK und zeigte erste durchdachte Angriffe. „Wir haben zu viele Fehlpässe gemacht und Nordbögge so ins Spiel kommen lassen“, sagte Fiebig. Daher ging auch der Ausgleich in Ordnung, als Jonas Wiggermann die Flanke von Ali Öncül für Oliver Rothkamm ablegte und der Goalgetter eiskalt aus 14 Metern traf (31.). Marc Aschmoneit hätte nach einem schönen und langen Spielzug drei Minuten später nachlegen können, scheiterte aber aus kurzer Distanz und etwas spitzem Winkel aber am Gästekeeper. Auf der anderen Seite klärte Florian von Glahn zwei Schüsse für seinen Torhüter (40.).

Der reagierte kurz nach der Pause gegen den enteilten Frederick Hessfeld glänzend (49.). Zuvor war Rothkamm am TuS-Schlussmann Matthias Müller gescheitert (48.). In der zweiten Hälfte boten sich beiden Teams insgesamt mehr Räume, die sie aber zu oft nicht gut genug bespielten. Nordbögge hatte ein optisches Übergewicht und mehr Abschlüsse, Lohauserholz allerdings die qualitativ besseren Chancen. Und deshalb waren am Ende auch alle mit dem Punkt zufrieden. - bob

VfK: Heller – Schneck, D. Juraschuk, von Glahn – Hoffmann, Aschmoneit, Poljsak, Öncül – Wiggermann (68. Lenser) – Müller (66. Hartmann), Rothkamm

TuS II: Tidden – Krampe, Yilmaz, Ruppel, Lange (80. Lauter) – Walter (65. Schlenkhoff), Müller, Schröer, Havers – Schimmler, Hessfeld

Tore: 0:1 Müller (14.), 1:1 Rothkamm (31.)

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