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9:3 gegen ASV Wuppertal: TTF Bönen vor dem Klassenerhalt

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Andreas Rosenhövel
Perfekter Tag: Andreas Rosenhövel gewann in Wuppertal all seine drei Spiele. © Stock

BÖNEN ▪ Die TTF Bönen sind fast am Ziel. Dank eines 9:3-Sieges über ASV Wuppertal rücken sie auf den vierten Platz der Tischtennis-Regionalliga vor, ein gutes Stück weg von der Abstiegszone. In Wuppertal gelang Bönen eine Menge – nur ein Gegner war nicht zu knacken.

Eigentlich hätte Chen Bing am Sonntagabend ein zufriedener Mann sein können. Drei Begegnungen absolvierte der Deutsch-Chinese in Diensten des stark abstiegsbedrohten Tischtennis-Regionalligisten ASV Wuppertal gegen die TTF Bönen. Alle gewann er – ganz ohne Satzverlust. Als Gewinner durfte sich Chen dennoch nicht fühlen. Denn seine Mitspieler hatten ihn nicht zum ersten Mal im Stich gelassen: Der ASV Wuppertal unterlag den TTF Bönen 3:9.

Bei den Gästen war die Stimmung ungleich besser. „Ein Riesenschritt zum Klassenverbleib. Jetzt sind wir unserem Ziel ganz nah“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg nach dem zweiten Erfolg im dritten Rückrunden-Spiel, der Bönen in der Tabelle gar bis auf den vierten Tabellenplatz vorspülte.

Christian Franzel erstmals im Einzel dabei

Das Spiel nahm aus Sicht der Bönener einen nahezu perfekten Verlauf. „Vor allem die engen Siege zu Beginn haben uns Sicherheit gegeben“, sagte Darenberg. Zwei Aufeinandertreffen in der Anfangsphase gingen in den entscheidenden fünften Durchgang – zwei Begegnungen, in denen Bönen gewann und die Weichen in Richtung Sieg stellte.

Zunächst glichen Andreas Rosenhövel/Christopher Pläster mit einem 11:9-Erfolg im Entscheidungssatz gegen Ahrens/Wrobel zum 1:1 aus, ehe TTF-Spitzenspieler Björn Helbing – nachdem Christian Franzel/Jaroslaw Werner zwischenzeitlich für den zweiten Bönener Zähler gesorgt hatten – Ahrens in einem weiteren Fünf-Satz-Spiel den Zahn zog. Es war das wichtige 3:2 für die Bönener.

Nach dem 3:2 läuft es wie am Schnürchen

Für sie lief die Partie danach wie an der Schnur gezogen. Die vier übrigen Partien der ersten Einzelrunde gingen recht klar an die TTF, die erstmals in dieser Spielzeit ihren Neuzugang Christian Franzel auch im Einzel aufbieten konnten. Der Einstand des Routiniers glückte: Gegen Wrobel benötigte Franzel nur drei Sätze zum Erfolg, der Bönen die 7:2-Führung brachte.

Die verkürzte – natürlich – Chen. Auch ein seit Wochen glänzend aufspielender Helbing konnte das Abwehrbollwerk des Wuppertalers nicht durchbrechen. Doch auch diesmal blieb Chen die Schützenhilfe seiner Mannschaftskameraden verwehrt. Jan Lüke und Rosenhövel mit Vier-Satz-Erfolgen zum 9:3 zogen einen Schlussstrich unter eine einseitige Begegnung. Während sie für Bönen den Abstiegskampf vorerst beendete, ist er für Wuppertal seit Sonntag nur noch schwerlich zu meistern. ▪ WA

Die Spiele: Chen/Adler – Helbing/J. Franzel 11:8, 11:6, 11:4; Ahrens/Wrobel – Rosenhövel/Pläster 11:9, 10:12, 11:4, 4:11, 9:11; Höhl/Agresti – Werner/Ch. Franzel 3:11, 7:11, 11:6, 7:11; Chen– Lüke 11:5, 11:9, 11:6; Ahrens– Helbing 10:12, 11:4, 7:11, 11:8, 8:11; Höhl– Werner 8:11, 6:11, 11:9, 11:13; Adler– Rosenhövel 8:11, 6:11, 11:6, 9:11; Wrobel– Ch. Franzel 6:11, 7:11, 7:11; Agresti– J. 9:11, 11:8, 10:12, 8:11; Chen – Helbing 11:9, 11:7, 11:8; Ahrens – Lüke 8:11, 11:6, 8:11, 7:11; Höhl – Rosenhövel 6:11, 8:11, 13:15

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