Altenbögger Handballer testen auf Landesliganiveau

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So soll es sein: Sören Feldmann nutzt hier gegen Nordhorn ein gutes Zuspiel und kommt frei zum Abschluss.

Bönen Das Leben ist kein Wunschkonzert, lautet ein geflügeltes Wort. Das gilt natürlich auch für das Leben eines Trainer in der Handballlandesliga. Aktuelles Problem für Tino Stracke: Die zweite Urlaubsperiode beginnt, entsprechend fehlen wieder Spieler, nur andere.

Und dann ist da noch die Erkenntnis, dass früher alles besser war. „In unserer ersten Vorbereitungsphase hat es besser geklappt“, war die ernüchterne Beobachtung des RSV-Trainers nach dem Test am Donnerstagabend beim Bezirksligisten VfL Kamen. „Wir haben gut angefangen und genauso stark nachgelassen“, beurteilte Stracke das unprotokollierte Treffen. Gut sei das Tempo gewesen. „Die Abwehr stand sehr gut, wir sind über Tempogegenstöße zu Toren gekommen“, erläterte er, „haben richtig Gas gegeben.“

Nach 20 Minuten hätte seine Sieben komplett den Faden verloren. Warum? „Keine Ahnung, weder ich noch Kamen haben irgendetwas umgestellt“, so Stracke. Was lief denn nicht mehr? „Der Knackpunkt war, dass die Ansage nicht befolgt wurde, fünf Spieler im Angriff plötzlich neue Ideen entwickelten“, ärgerte sich der RSV-Coach. Stracke wünscht sich in dieser Phase der Vorbereitung das Festhalten an vorgegebenen Spielzügen. „Die Automatismen sollten sitzen, dann können wir uns um Laufwege und den Feinschliff kümmern.“

Kamen ist ein starker Bezirksligist. Morgen treffen die Altenbögger aber in Münster auf Kinderhaus (12 Uhr), einen Landesligisten. „Da wird es eher richtig zur Sache gehen“, erklärt Stracke. Die Partie böte weniger die Gelegenheit, Konzepte umzusetzen. Und zu Beginn der zweiten Ferienhälfte werden dann wieder andere Spieler fehlen. Max Röckenhaus, Timo Weber, Sebastian Fröhling und Sebastian Burchert sind dann im Urlaub, Torwart Dirk Joneleit immer noch. Stammkeeper Kai Kleeschulte ist verletzt. Allerdings sei diese Position mit Sascha Peitz, der gegen Kamen im Tor stand, und Jonas Karlin, der morgen zum Einsatz kommen soll, trotzdem gut besetzt. „Ein Manko der Mannschaft ist aber der Abstand zwischen fitten und semifitten Spielern“, so Stracke.

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