Testspiele noch nicht geplant

SpVg Bönen rüstet weiter auf: Zwei Wunschspieler kommen zum Rehbusch

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Auf packende Kampfszenen – wie hier im Spiel gegen den SVE Heessen – müssen die Zuschauer Am Rehbusch vorläufig noch verzichten.

Auch Fußball-A-Kreisligist SpVg Bönen hat nach der Corona-Pause wieder mit dem Training begonnen – und sich zudem noch zwei Hochkaräter geangelt.

Bönen – Nach Rückkehrer Björn Kempe und Serkan Cengiz (beide TSC Kamen) sowie Kerim Gercek, Mücahit Gür (beide TuRa Bergkamen) und Burim Losay (VfL Kamen) haben die Schwarz-Weißen mit Timo Walter und Dennis Schlenkhoff zwei Wunschspieler vom BV 09 Hamm als Neuzugänge sechs und sieben verpflichtet.

„Wir waren schon seit zwei Jahren an ihnen interessiert und sind froh, dass es jetzt endlich geklappt hat“, sagt Niclas Arenz, der Sportliche Leiter der Spielvereinigung, und ergänzt: „Beide helfen uns definitiv weiter und sind sportlich wie menschlich ein Gewinn.“

Tim Walter soll die Bönener in der Mittelfeldzentrale verstärken, Dennis Schlenkhoff ist ein Mann für die Außenbahn. „Da hatten wir im vergangenen Jahr deutliche Defizite, nun haben wir sogar wieder Konkurrenzkampf“, freut sich Arenz, denn neben Schlenkenhoff sind mit Gercek und Cengiz weitere Spieler geholt worden, die das Spiel über die Außen beschleunigen können.

Aufbautraining nach Kreuzbandriss

Timo Walter wird den Bönenern wohl erst Mitte September oder Anfang Oktober wieder fit zur Verfügung stehen. Er befindet sich nach einem Kreuzbandriss im Aufbautraining. „Wir wollten ihn trotzdem unbedingt haben“, sagt Arenz, zumal sich ja abzeichne, dass die Saison 20/21 wohl auch nicht früher beginnen wird.

Mit Losay und Gür haben die Bönener auch die Lücke in der Innenverteidigung geschlossen, die nach dem Weggang von Furkan Aydeniz zum Türkischen SC Kamen entstanden ist. „Ich hoffe, dass alle fit bleiben. Jetzt sind wir gut aufgestellt mit den neuen Spielern, von denen ich denke, dass jeder uns verstärken wird“, sagt Niclas Arenz.

Gut angenommen wird nach den jüngsten Lockerungen in der Corona-Schutzverordnung auch das Training unter nicht alltäglichen Bedingungen. „Wir treffen uns umgezogen am Platz und parken unsere Autos auch außerhalb des Geländes und nicht vor dem Vereinsheim. Duschen geht nicht, das Aufwärmen wird immer noch in Kleingruppen absolviert. „Anschließend spielen wir ein bisschen fünf gegen fünf. Víelmehr machen wir aber auch nicht und werden das in den kommenden Wochen so beibehalten“, sagt Arenz.

Bei Testspielen noch zurückhaltend

Über die Meldungen, dass Sport mit bis zu 30 Personen wieder möglich sei – und damit auch Testspiele – habe man sich sehr gefreut. „Allerdings warten wir jetzt erst einmal ab, wann die Saison wieder losgeht. Da brauchen wir ein genaues Datum und dann werden wir sechs Wochen vor Saisonbeginn in die Vorbereitung starten“, sagt Arenz und ergänzt: „Wir werden uns weiter einmal die Woche locker treffen. Wenn wir jetzt anfangen würden und durchtrainieren, dann fällst du irgendwann in ein Loch, weil die Vorbereitungen einfach viel zu lang sind. Irgendwann fällt die Spannung ab.“

Testspiele würden aus diesem Grund auch noch keinen Sinn ergeben. „Unsere Neuzugänge dürften ja noch gar nicht spielen. Und außerdem sind die Auflagen viel zu groß“, sagt Arenz, denn jedes Spiel müsste von den Gesundheitsbehörden abgesegnet werden. Und Begegnungen vor Zuschauern – 100 dürften theoretisch wieder dabei sein – sind fast ausgeschlossen. Denn jeder Stadiongast müsste namentlich registriert werden, um eventuelle Infektionsketten nachverfolgen zu können.

Vielleicht ergebe sich mal ein internes Spiel elf gegen elf oder ein kleines Turnier, aber das bleibe erst einmal abzuwarten“, sagt der Sportliche Leiter. Zunächst soll das Kleingruppentraining einmal wöchentlich für das Team reichen – zumal nun auch die Ferien beginnen. Arenz: „Da müssen wir sowieso erst einmal schauen, wer im Urlaub ist.“

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