Tischtennis

Hürmann fehlt ein Satz: Silber als Trostpreis

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Bei der Westdeutschen zog Franz-Josef Hürmann zweimal erst im Finale den Kürzeren.

Aachen – Zweimal Gold verloren, aber zweimal Silber gewonnen. Franz-Josef Hürmann beendete die westdeutschen Meisterschaften der Senioren in Aachen mit gemischten Gefühlen.

Der Altmeister der TTF Bönen war in der Senioren-70-Spielklasse sowohl im Einzel als auch im Doppel als Favorit gestartet, musste sich in beiden Konkurrenzen trotz guter Leistungen aber unglücklich im Endspiel geschlagen geben.

Ticket für DM ist sicher

Die Qualifikation für die deutschen Senioren-Meisterschaften, die vom 1. bis 3. Mai 2020 im bayrischen Dillingen stattfinden, hat der Bönener Verbandsliga-Akteur aber dennoch sicher.

Im Einzel lieferte Hürmann, der erstmals in der 70er-Klasse an den Start ging, über weite Strecken ein fehlerloses Turnier ab. Erst gewann der TTFler souverän seine Vorrundengruppe (3:0 Siege, 9:1 Sätze). Nach einem Freilos in der ersten Hauptrunde spielte sich Hürmann auch im Viertel- und Halbfinale mit nur einem Satzverlust solide durch die Turnierrunden.

Fehlstart im Finale

Doch im Endspiel leistete sich Hürmann gegen Ernst-Willi Jennessen (TuS Rheydt-Wetschewell) einen Fehlstart. Zwar glich der Bönener einen 0:2-Satzrückstand noch aus, doch im fünften und entscheidenden Durchgang hatte Jennessen mit 11:2 Punkten das bessere Ende für sich. Hürmann musste sich mit Platz zwei begnügen.

Auch im Doppel erst im Fünften verloren

Auch im Doppel fehlte dem Bönener nur ein Satzgewinn zum Turniersieg. An der Seite von Günther Angenendt (DJK Wattenscheid) zog Hürmann durch ein Freilos, einen mühelosen Vier-Satz-Erfolg sowie einen kampflosen Sieg ins Finale ein. Dort entwickelte sich eine enge Partie gegen Klaus Pfeiffer (TSV Bockum)/Wolfgang Graßkamp (TuS Rheydt-Wetschewell) – abermals mit dem schlechteren Ende für den TTFler. Hürmann/Angenendt unterlagen im Entscheidungssatz um den Titel mit 6:11.

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