Fußball

Fliericher Fehler-Festival

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Nach einem guten Start der Fliericher  riss nach der Spielunterbrechung komplett der Faden.

BÖNEN - Eine Viertelstunde lang präsentierte sich der TVG Flierich-Lenningsen gegen den Hammer SC auf Augenhöhe, dann kam erst der Wetter- und anschließend der Leistungseinbruch. Wegen eines einsetzenden Gewitters musste die Partie für eine halbe Stunde unterbrochen werden – nach Wiederbeginn verloren die Gastgeber völlig den Faden und unterlagen den Hammern am Ende deutlich mit 2:7 (1:5).

Technische Fehler häuften sich beim bereits abgestiegenen Tabellenletzten der Fußball-Kreisliga A, auch die Gegentore entsprangen meist individuellen Patzern. „Wir wollten heute auf die nächste Saison hinarbeiten und mutig auftreten. Das ist nach hinten losgegangen“, resümierte Trainer Thorsten Müller.

Dabei hatte die Begegnung der beiden formsuchenden Teams am Butterwinkel verheißungsvoll angefangen für die Germanen. Nach einer Vorarbeit des Willens von Simon Maletz schob Gillian Daude zum 1:0 für die Hausherren ein (3.). Der HSC antwortete zwar in Person von Beyar Sami Schebab prompt (5.), doch Flierich gefiel bis zur wetterbedingten Unterbrechung weiterhin. „Da war ich eigentlich noch guter Dinge“, berichtete Müller, der allerdings mit ansehen musste, wie sich seine Mannschaft in der Folge das Leben selbst schwer machte. Ein Fehler jagte den nächsten, die Spielkontrolle übernahmen mehr und mehr die Gäste. „Wir haben auf dem regennassen Platz versucht, uns Pässe über drei, vier Meter hin- und herzuschieben, das hat nicht geklappt. Wir haben einfach extreme Bälle hergeschenkt“, meinte Müller. Einen ungenauen Rückpass von Maletz erlief Sami Schebab, der allein auf Alexander Schubert zulief und den Torwart überlupfte (25.). Dann brachen alle Dämme bei den Gastgebern. Simon Wagner (33.), Lukas Heinrich (34.) und Florian von Glahn mit einem Eigentor (43.) schraubten das Halbzeitergebnis auf 1:5 hoch.

Im zweiten Durchgang steigerte sich Flierich zwar wieder, entschieden war die Partie dennoch schon. Von Glahn schoss aus kurzer Distanz zum 2:5 ein (54.), doch Hamms Wagner stellte den alten Abstand wieder her (64.). Den symbolhaften Schlusspunkt der Partie setzte Heinrich in der 76. Minute, nachdem Schubert einen Rückpass von Lucas Breidert verfehlt hatte.

TVG:  Schubert – Henkel, Lux, S. Bennemann, Unterkötter (46. Westergerling), Konrad (46. Breidert), Maletz, S. Lüblinghoff, Von Glahn, Pauken (61. Schmidt), Daude
HSC:  Heymann – Friedrich, Hinkelmann, Sami Schebab, Schmidt, Heinrich, Wagner (82. Ameyar), Staubus, Beckschäfer (70. Richardt), Gorhold, Stricker
Tore:  1:0 Daude (3.), 1:1 Sami Schebab (5.), 1:2 Sami Schebab (25.), 1:3 Wagner (33.), 1:4 Heinrich (34.), 1:5 Von Glahn (43., Eigentor), 2:5 Von Glahn (54.), 2:6 Wagner (64.), 2:7 Heinrich (76.)

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