Fußball

Gillian Daude: "Wir sehen uns nicht als Favorit"

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Flierichs Stürmer Gillian Daude: „Wir haben eine neue Idee für uns gefunden.“

Bönen - Die Fußballer starten am Sonntag in die Saison. In der Kreisliga B1 sind diesmal gleich drei Teams aus der Gemeinde Bönen vertreten. Der WA stellte jeweils einem Leistungsträger aus einer Mannschaft drei Fragen und stellte eine steile These zur Spielzeit auf. Den Anfang macht Gillian Daude von TVG Flierich-Lennningsen.

Was lief gut in der Vorbereitung und was nicht so?

Daude: Gut lief, dass wir taktische Umstellungen vorgenommen haben. Wir haben eine Spielphilosophie gefunden und verfestigt, was wir in der letzten Saison schon probiert haben. Das ist eine gute Sache. Das sah man auch schon in den Spielen gegen Oberense und Hilbeck. Und auch im Pokal gegen Königsborn, auch wenn wir uns da selbst die Tore eingeschenkt haben. Nicht so gut war wieder die Personalsituation bei uns. Das ist zum einen der Urlaubszeit geschuldet. Jetzt sind aber auch noch viele Leistungsträger nach Südafrika gefahren und fehlen an den ersten beiden Spieltagen. Zudem sind da die Verletzungen. Thorsten Lux wird wohl länger ausfallen. Auch Andreas Schmidt mit seinem Knie und Sebastian Schlieper mit Achillessehnenproblemen werden fehlen.

Welche Qualitäten bringen die Neuzugänge mit?

Daude: Oliver Hartz ist vielleicht aufgrund seines Alters nicht mehr der Fitteste, ist aber dafür unfassbar gut drauf. Er bringt viel Erfahrung mit und ist sehr abgezockt in vielen Situationen. Dominik Wienpahl ist eine absolute Säule für die Abwehr. Was der als junger Spieler auf dem Platz zeigt und wie viel er spricht, ist beeindruckend. Man sieht seine gute Ausbildung in Mühlhausen. Er wird uns deutlich weiterbringen. 

Die kommende Saison wird besser als die letzte, weil...

Daude:  Schon weil die Liga nicht so stark ist wie im letzten Jahr. Die Gegner sind mehr auf Augenhöhe. Und wir haben jetzt eine Idee für uns gefunden. Wir sind dadurch spielerisch besser geworden. 

Und provokant formuliert: Der Kader des TVG ähnelt immer noch stark der Aufstiegsmannschaft von vor zwei Jahren. Mit der gewonnenen Erfahrung aus der A-Liga wird der Aufstieg nur über die Germania gehen.

Daude: Nein, wir sehen uns selbst nicht als Meisterschaftsfavorit. Da gibt es Mannschaften, die besser sind als wir. Und man darf nicht vergessen, dass wir älter geworden sind und uns beruflich weiterentwickelt haben. Dadurch sind die Personalsituation und die Trainingsbeteiligung nicht besser geworden. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass sich einige der Favoriten an uns die Zähne ausbeißen werden.

Hier geht es zu den anderen Interviews: VfK Nordbögge, SpVg Bönen II

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