Fußball

TVG verdient sich den elften Punkt

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Kein Tor: Den Schuss von Thorsten Bennemann klärt SVF-Keeper Lukas Wächter mit einem tollen Reflex.

Bönen - Am zweiten Montagsspieltag in der Rückrunde der Fußball-Kreisliga A1 hat der TVG Flierich-Lenningsen auch zum zweiten Mal Zählbares eingefahren. Die Germania trennte sich am Butterwinkel vom SVF Herringen letztlich leistungsgerecht mit 1:1 (1:0).

Höchstes Tempo bot die Partie bei sonnigem Wetter nicht, doch beide Mannschaften spielten nach vorne und erarbeiteten sich Chancen. „Das hatte Freundschaftsspielcharakter“, befand SVF-Coach Ralph Oberdiek. „Von der Moral her war das eine gute Vorstellung. Das war das verdiente Ergebnis“, meinte Thorsten Müller, sein Pendant auf Fliericher Seite, dem einige Stammspieler fehlten.

Die Gastgeber gingen durch ein Tor von Simon Maletz in Führung, der in der 34. Minute traf. Ansonsten war der erste Durchgang ausgeglichen. Herringen machte nach dem Wechsel zunächst Druck, doch der TVG verteidigte geschickt. Bei einem Lattenschuss aus 18 Metern von Tolga Ay wäre Keeper Alexander Schubert aber machtlos gewesen (62). Acht Minuten zuvor hatte auch Florian von Glahn auf Vorarbeit von Gillian Daude aus rund elf Metern die Torstange getroffen. Es war eine der großen Möglichkeiten der Fliericher auf das zweite Tor. Sebastian Lüblinghoff verstolperte bei einem Konter im Strafraum den Ball (64.), während Herringens Schlussmann Lukas Wächter nach einer Freistoßflanke gegen Thorsten Bennemann glänzend reagierte (67.). „Wir haben dreimal die Chance zum 2:0 liegen lassen. Das war ärgerlich“, meinte Müller. Sogar viermal, denn von Glahn köpfte in der 73. Minute nach einer Ecke unbedrängt vorbei.

Die Schlussphase gehörte aber den Herringern. Ays Versuch im Strafraum lenkten die Fliericher gerade noch zur Ecke (70.). In der 81. Minute steckte aber Nicolai Hessen den Ball schön für Kalilu Keita durch, der Schubert keine Abwehrgelegenheit gab. Beinahe hätte der TVG, dessen Kräfte spürbar nachließen, auch den einen Punkt noch verloren. Wynal Medjignia traf nach einer Ecke per Kopf den Innenpfosten (83.) und Schubert bügelte den Fehlpass von Steffen Bennemann gegen Keita wieder aus (85.). Eine eigene 3:2-Kontersituation verbaselte der TVG regelrecht. „Wir haben über weite Phasen gut verteidigt“, war Müller aber zufrieden.

TVG: Schubert – Unterkötter, Schmidt, St. Bennemann, Lux – von Glahn, Maletz (60. B. Müller) – Henkel (46. Lüblinghoff), Weiß (60. T. Bennemann), Pauken – Daude
SVF: Wächter – Büscher, Medjignia, Neuhaus, Hakopian – Karzmarzik, Ay – Medik (46. Keita) Tasdemir (57. Önder), Jaßmann – Hesse
Tore:  1:0 Maletz (34.), 1:1 Keita (81.)

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