Lauf am Förderturm

Henseleit und Rauschen gewinnen am Förderturm

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293 Läufern kamen beim vierten Lauf am Förderturm ins Ziel

Bönen – Mit Philipp Henseleit (Marathonclub Menden) gewann wahrlich kein Unbekannter den 4. Lauf am Förderturm. Bei 34:10 Minuten stoppte die Uhr für den Sieger. Der Zweite, Ludger Schröer von der LG Deiringsen, kam zweieinhalb Minuten später an (36:48). Der nächste war zugleich schnellster Bönener: Holger Hüpen vom Team da run lief nach 37:14 über das Zielpad.

293 Läufer beendeten das Hauptrennen am Sonntag. Zweitschnellster Bönener wurde mit Thomas Kul, der in 39:34 Minuten als Gesamt-15. den Altersklassensieg in M35 holte. Er ist ein weiterer „da runner“. Der erste Lauffreund folgte ihm auf den Fuß: Ingo Hanke belegte den 18. Rang, ebenfalls in einer Zeit unter 40 Minuten.

Bestzeiten waren bei Schmuddelwetter am Sonntagmorgen nicht zu erwarten. Henseleit verfehlte die von Simon Dahl aus dem letzten Jahr (32:43) um knapp zwei Minuten. Die schnellste Frau bei der 4. Auflage des Laufs, Maiko Rauschen war mit 41:40 Minuten über vier Minuten langsamer als Christa Dörschel 2018 (37:14). „Nein, ich bin nicht zufrieden – weder mit dem Wetter noch mit meiner Zeit“, meinte die Gießener Studentin nach dem Rennen und vor den anstehenden Klausuren. „Ich wollte noch ein Rennen laufen, bevor ich lernen muss.“

4. Lauf am Turm Bönen, Teil 1

Absolut zufrieden war hingegen die schnellste Bönenerin. Julica Voß lief nach 45:24 Minuten ins Ziel. „Ich wollte eine 45er Zeit, und die habe ich geschafft“, meinte die Schülerin. „Ich mag Gegenwind“, bekannte sie zudem als mutmaßlich einzige Sportlerin im Rennen.

Der Hinweg zum Wendepunkt am Flugplatz Heeren war eine Herausforderung gewesen. „Scheiß Gegenwind“, äußerte sich Thomas Kul drastisch. Auch Hüpen beklagte den Wind: „Es war eine gute Tempoeinheit für den Ultratrail in Obersdorf, den wir mit da run angehen wollen“, erklärte er. „Zweiter wäre ich heute aber gerne geworden.“

4. Lauf am Turm Bönen, Teil 2

Henseleit lief schon im ersten Teil ein einsames Rennen. Nach der Schleife über den Nordkamp hatte er fast 500 Meter Vorsprung. „Ich hab nur ganz am Anfang versucht, mitzuhalten“, so Hüpen. „Ich hatte heute Lust, mich zu quälen“, sagte hingegen ein entspannter Sieger nach dem Rennen. „Und lockere Beine“, so Henseleit, „nur bis zum Wendepunkt war es schwierig flüssig zu laufen.“

Apropos bekannte Läufer: Die Hammerin Gudrun Rodloff war zwar gemeldet und fand sich auch am Start ein, kam aber nicht ins Ziel.

Begonnen hatte der Wettbewerb um 10.30 Uhr mit dem 2-km-Lauf des Nachwuchses. Der Sieger der Herzen hieß Caspar Gabriel Kul (da run). Der zehnjährige Bönener lief angefeuert von der ganzen Familie einen fulminanten Endspurt. Im Ziel war er dann mit 7:58 Minuten und einer Sekunde Rückstand Zweiter. Abgefangen hatte den Nordbögger Jagoda Wolanin vom SuS Oberaden (7:57). Das Mädchen hätte als U 16 und Jahrgang 2005 laut Ausschreibung aber gar nicht im Schülerlauf starten dürfen.

4. Lauf am Turm Bönen, Teil 3

Die Farben der TuS Bönen vertraten Jason und Justin Weimann: Der ältere, Jason, wurde in 9:28 Minuten Achter, sein Bruder in 12:16 Minuten 13. der Jungen. Beste und auch einzige Lauffreundin in diesem Rennen war Nele Willingmann in 9:23.

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