Fernduell um Platz vier für die TuS-Ringer

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Nach langer Verletzungspause wieder im Abschlusskampf gegen Simson Landgraaf wieder dabei: Jan Mentler.

Bönen -  Der Meister gibt sich am Samstag in der Goethehalle die Ehre. Am letzten Verbandsliga-Spieltag erwarten die Ringer der TuS Bönen den KSV Simson Landgraaf. Die Niederländer sind als Aufsteiger ungeschlagen durch die Liga marschiert, gaben überhaupt nur einen Punkt ab und gehen natürlich hochfavorisiert auf die Matte. Beginn ist schon um 17.30 Uhr (Waage 17 Uhr), weil die Bönener anschließend ihren Jahresabschluss feiern wollen – am liebsten natürlich mit einem guten Ergebnis.

Das hängt allerdings nur unwesentlich vom eigenen Kampf ab. Denn die Bönener wollen die Saison als Vierter abschließen. „Mit einem Sieg haben wir es selbst in der Hand“, sagt TuS-Kapitän Daniel Keim. Der Routinier weiß aber auch, dass ein Erfolg gegen Landgraaf schwer wird. So schielen die Bönener mit einem Auge zum Nachbarn nach Lünen, wo der zweitplatzierte VfK die RG Hürth/Rheinbach empfängt. Die Kölner liegen einen Zähler hinter der TuS auf Rang fünf. „Wir haben wenig Einflussmöglichkeiten und sind auf Lünen angewiesen“, sagt Keim, der die unverhoffte Chance, doch noch in die oberen Tabellenhälfte zu rutschen, nur zu gerne am Schopf packen möchte.

Landgraaf dürfte in Normalbesetzung kaum zu schlagen sein. „Die stehen in fast allen Klassen recht kompakt“, sagt Keim. Beispiele. Adam Al Kandoussi (57 kg) mit einer 11:1-Bilanz, Wesley Mulder (66/70 kg, 13:1), Imran Baitazev (70/75 kg, 9:1), Oleksandr Koval (80 kg, 11:3), Moein Mohseni (86 kg, 12:1) und Frederik Hamaker (130 kg, 13:0) zählen zu dem Besten was die Verbandsliga zu bieten hat. Im Hinkampf verlor Bönen mit 8:32, für die TuS gewannen lediglich Lukas Korte und Marc Hauke – Letzterer durch Aufgabe.

„Wir können nichts mehr groß zu verlieren“, sagt Keim, der Jan Mentler nach langer Verletzungspause wieder im Aufgebot begrüßt. Eine Fußverletzung stoppte den Youngster seit Mitte September. Mentler hat in 75 kg im griechisch-römischen Stil sogar eine Siegchance, läuft dort doch für gewöhnlich Jeffrey Hanssen (1:10) auf. Zum letzten Kampf hat sich auch TuS-Schwergewicht Jihad El-Cheickh Hassan noch einmal viel vorgenommen. „Er will zeigen, dass er das Gewicht realisiert“, sagt Keim. Vor einer Woche lag der Bönener vier Kilogramm über der 130-kg-Marke. - bob

TuS: 57 kg Marc Hauke, 61 kg Stephan Schwark, 66 kg Karsten Wegner, 70 kg Daniel Keim, 75 kg Lukas Korte, Jan Mentler, 80 kg Fehmi Güney, 86 kg Marvin Manz, 98 kg Ramazan Alkan, 130 kg Jihad El-Cheickh Hassan

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