Kutschen am Heideweg

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Zum ersten Mal findet bei der RG Bönen-Hacheney ein Fahrturnier statt. Ein- und Zweispänner sind zu Gast.

BÖNEN -  Eine Premiere erlebt die Reitanlage der RG Bönen-Hacheney am Samstag. Ab 10 Uhr stehen am Heideweg einmal nicht die Reiter im Mittelpunkt, sondern die Kutscher. Zum ersten Mal richtet die RG ein Fahrturnier aus. Und die Hacheneyer trafen mit dieser Entscheidung scheinbar auf offene Ohren, denn obwohl der Verein die Veranstaltung erst recht kurzfristig in den Turnierkalender eintrug, meldeten sich 25 Teilnehmer an.

„Die Resonanz ist voll toll. Wir hatten eigentlich nur mit einem kleinen Kreis gerechnet“, freut sich Pressewartin Carmen Rinkewitz. Selbst aus Ostfriesland kommt ein Starter, um sich in Dressur, Gelände und Kegelfahren zu messen.

Die Bönener mussten sich für die Premieren-Veranstaltung erst einmal ein gewisses Know-How aneignen, schließlich betritt der turniererfahrene Verein mit den Kutschen Neuland. Daher fragten die Verantwortlichen unter anderem bei den Pferdefreunde Fröndenberg nach, auf was zu achten sei. „Uns fehlt noch die Routine“, erklärt Rinkewitz, die aber die gewohnt gute Verpflegung für Teilnehmer und Besucher verspricht. Der Zeitplan wird jedoch eventuell nicht ganz so minutiös durchgeplant, wie das sonst beim Sommerturnier der Fall ist. Los geht es um 10 Uhr mit der Dressur, bei der ähnlich wie bei den Reitern Figuren bewertet werden. Anschließend ist das Kegelfahren an der Reihe, bei dem eine Art Slalomparcours fehlerfrei zu durchqueren ist. Zuletzt müssen die Fahrer ihr Können bei den Hindernisse im Gelände beweisen. Zu Gast in Hacheney werden dabei Ein- und Zweispänner sein. Für Vierspänner reiht die Größe des Reitplatzes nicht aus. Die RG-Farben werden Lena Kroll, Ronja Rinkewitz, Berti Vogt und Georg Nicolaiciut vertreten.

Für die Bönener wird das Turnier zu einem ungewollten Kaltstart. Denn eigentlich hatten sie am vergangenen Sonntag zum Probefahren eingeladen. Doch der viele Regen machte der RG einen Strich durch die Rechnung. „Das ist ins Wasser gefallen“, sagt Rinkewitz traurig über die Absage. Allerdings wäre ansonsten der Platz auf der aufgeweichte Anlage zu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. - bob

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