Bei Nordbögge platzt der Knoten

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Cengiz Güner (links) und der VfK holten gegen Aufsteiger Arminia den ersten Saisonsieg.

BÖNEN -  Im fünften Anlauf hat es endlich geklappt. Der Fussball-Kreisligist VfK Nordbögge hat im Heimspiel gegen die Arminia Hamm seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Der 5:2 (2:0)-Erfolg war gegen einen über weite Strecken limitierten Gegner verdient und hätte noch höher ausfallen können.

„Der Knoten ist geplatzt, aber es war auch klar, dass das passiert“, freute sich ein erleichterter Dennis Juraschuk. Die Mannschaft um den VfK-Spielertrainer riss von der ersten Minute das Spiel an sich und dominierte fortan. In der sechsten Minute traf Jonas Wiggermann nach einem Arminia-Fehlpass das Tor nicht. In der Folge schafften es die Nordbögger zu selten, trotz totaler Spielkontrolle, sich gefährliche Chancen zu erarbeiten.

Erst in der 27. Minute nutzte erneut Wiggermann einen groben Patzer von Keeper Tobias Gerhardt, der einen langen Ball nicht festhielt und so dem einschussbereiten VfK-Stürmer assistierte. „Wir brauchten ein dreckiges 1:0“, kommentierte Juraschuk die Szene. Das 2:0 war jedoch schön herausgespielt. Nach einem Flugball von Florian von Glahn legte Sven Kaczor auf Marc Aschmoneit ab, der freistehend traf (42.) und den Gastgebern so eine sichere Führung bescherte.

Nach der Pause ging beim VfK jedoch ein wenig die Konzentration verloren, sodass Florian Prößdorf zwei Gelegenheiten zum Anschlusstreffer bekam (57., 70.), die aber ungenutzt blieben. Erst der verwandelte Elfmeter von Raphael Poljsak (74.) nach Foulspiel am eingewechselten Björn Kempe brachte die Nordbögger wieder ins Spiel zurück.

Danach wurde es turbulent. Erst traf Dimitri Hindemit ebenfalls per Elfmeter zum 3:1 (81.), kurz darauf erhöhte Eike Hoffmann, der eben noch eine Großchance liegen gelassen hatte, auf 4:1. Zwei Minuten später stellte Sebastian Bongers den alten Abstand per Kopf wieder her. Farid Chonieikh hätte sogar noch einen Arminia-Treffer drauflegen können, vergab aber frei vor Andre Juraschuk (89.). Den Endstand besorgte schließlich Björn Kempe, der drei Mann austanzte und mit dem Schlusspfiff einschob. „Ein verdienter Sieg“, resümierte Juraschuk. -  krz

VfK: A. Juraschuk – Wöllert, Kromke, D. Juraschuk, von Glahn – Aschmoneit (64. Kempe) – Lenser (58. Güner), Poljsak, Kaczor, Müller (46. Hoffmann) – Wiggermann

Arminia: Gerhardt – Prößdorf, Ströhlein (78. Borninkhof), Scheuer, Mellmann, Obermann (70. Röse), Chonieikh, Bongers, Brillowski, Lemm, Hahn (53. Hindemit)

Tore: 1:0 Wiggermann (27.), 2:0 Aschmoneit (42.), 3:0 Poljsak (74./ Foulelfmeter), 3:1 Hindemit (81./Foulelfmeter), 4:1 Hoffmann (84.), 4:2 Bongers (86.), 5:2 Kempe (90.)

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