9:1-Erfolg für Bönen bei TuRa Elsen

TTF im Schnelldurchgang zum ersten Sieg

Nach nicht einmal zweieinhalb Stunden verwandelte Numan Yagci seinen Matchball zum Bönener Gesamtsieg
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Nach nicht einmal zweieinhalb Stunden verwandelte Numan Yagci seinen Matchball zum Bönener Gesamtsieg.

Auftakt nach Maß für die erste Herrenmannschaft der TTF Bönen: Der ambitionierte NRW-Ligist sicherte sich zum Start in die neue Saison einen erwarteten Sieg bei TuRa Elsen. Vor allem die Art und Weise, in der sich die Tischtennisfreunde am Samstag in Paderborn ihren 9:1-Erfolg erspielten, sorgte bei den Gästen für Zufriedenheit.

Paderborn – „Wir hatten uns gut vorbereitet, aber wir wussten nach so einer langen Pause trotzdem nicht, wo wir stehen“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg. „Deshalb sind wir umso zufriedener mit unserer Leistung und dem Ergebnis.“

Besonders ungewohnt war der Auftakt in die Partie: Erstmals seit eineinhalb Jahren startete wieder ein Ligaspiel mit Doppeln. „Da hat man schon gemerkt, dass die Abläufe noch nicht so richtig sitzen“, erklärte Darenberg. Dennoch machten seine Schützlinge ihre Sache ordentlich. Während Theo Velmerig/Tyson Tan Hasse als Spitzendoppel überzeugten (3:0 gegen Hoffmeister/Christopher Lüke), sorgten Numan Yagci/Toni Ramjlak am Nachbartisch mit einem Fünf-Satz-Erfolg gegen TuRa-Topdoppel Benedikt Lüke/Thorsten Ahlemeyer für das wichtige 2:0. Den ersten Rückschlag des Abends aus Bönener Sicht mussten im Anschluss Sascha Kaiser/Jonas Mittermüller hinnehmen. Sie verloren das dritte Doppel gegen Steege/Julian Ahlemeyer zum 1:2-Zwischenstand.

Nach zweieinhalb Stunden ist die Partie schon vorbei

Es sollte Bönens letzter Wackler in einer einseitigen Partie bleiben. „Wir waren eigentlich in allen Belangen die bessere Mannschaft“, sagte Darenberg. Sieben Siege in den sieben folgenden Einzeln waren das Ergebnis. Am oberen Paarkreuz überzeugten sowohl Spitzenspieler Yagci als auch der junge Ramjlak, der erstmals als neue Nummer zwei auflief und gleich den Elsener Spitzenspieler Benedikt Lüke bezwang. Im mittleren Paarkreuz drehten Velmerig (3:2 gegen Steege) und Tan Hasse (3:1 gegen Thorsten Ahlemeyer) jeweils Satzrückstande in letztlich verdiente Erfolge. Und auch am unteren Paarkreuz hatten Kaiser und Mittermüller, der für Andreas Rosenhövel in die Mannschaft rutschte, nur zwischenzeitlich Probleme in ihren Partien gegen Christopher Lüke und Julian Ahlemeyer.

Yagci setzte in einem einseitigen Spitzeneinzel gegen Benedikt Lüke nach weniger als zweieinhalb Stunden Spielzeit schließlich den Schlusspunkt zum 9:1-Erfolg. Auch das frühe Ende war ungewohnt: Anders als in der Vorsaison enden die Spiele nun wieder vorzeitig, sobald ein Team neun Punkte erreicht hat. Zuvor wurden, weil keine Doppel ausgetragen wurden, alle Einzel durchgespielt, auch wenn der Sieger der Partie bereits festgestanden hatte.

Viele Kleinigkeiten sind noch ungewohnt

„Es gab viele Kleinigkeiten, an die man sich erst wieder gewöhnen muss“, sagte TTF-Trainer Walter Darenberg nach dem ersten Punktspiel nach zehnmonatiger Coronapause. „Aber wir sind alle froh, dass wir wieder an den Tischen sind.“ Und das nach dem ersten Spieltag gleich als Tabellenführer: Bönen reihte sich gleichauf mit dem Aufstiegsfavoriten SV Brackwede (9:1 beim TTV Neheim-Hüsten) oben ein.

Die Ergebnisse: B. Lüke/T. Ahlemeyer – Yagci/Ramjlak 2:3, Hoffmeister/C. Lüke – Velmerig/Tan Hasse 0:3, Steege/J. Ahlemeyer – Kaiser/Mittermüller 3:1; B. Lüke – Ramjlak 1:3, Hoffmeister – Yagci 1:3, T. Ahlemeyer – Tan Hasse 1:3, Steege – Velmerig 2:3, J. Ahlemeyer – Mittermüller 1:3, C. Lüke – Kaiser 1:3, B. Lüke – Yagci 0:3

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