Gegen die SG Massen

SpVg Bönen will erste von zwei Chancen nutzen

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Für Rüchan Akman (links) und die SpVg Bönen geht es gegen die SG Massen um den Aufstieg in die Bezirksliga.

BÖNEN - Geht es nach Axel Maurischat, soll die Saison für Kreisliga-A-Meister SpVg Bönen schon am Mittwoch enden – mit dem Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga. „Für uns heißt es alles oder nichts “, sagt der Coach vor dem Entscheidungsspiel gegen die SG Massen ab 18.30 Uhr im Römerbergstadion in Overaden.

„Wir haben hart für dieses Ziel gearbeitet, jetzt wollen wir es auch erreichen – und zwar bei der ersten von zwei Chancen.“

Denn eigentlich ist es kein richtiges Alles-oder-Nichts-Spiel. Der Verlierer hat die Möglichkeit, in zwei weiteren Partien gegen den Sieger der Partie FC Roj gegen VfL Kemminghausen (Zweitplatzierte der Dortmunder Staffeln) in die nächst höhere Klasse zu schaffen. „Ich will aber gar nicht in die Verlängerung“, beteuert Maurischat. „Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen können. Sonst bräuchten wir ja gar nicht erst in den Bus steigen.“

Mit einem Durchmarsch rechnet der Coach der SpVg nicht – weder für sein Team noch für den Meister der Staffel A (2). „Vom Papier her wird das ein 50:50-Spiel“, sagt Maurischat. Seine Beobachtungen bei der Partie der Massener gegen den SC Fröndenberg-Hohenheide am 27. Spieltag (2:1) haben seinen Eindruck bestätigt. „Das, was ich gesehen haben, war nicht schlecht. Sie sind offensiv sehr stark“, berichtet der Trainer. „Wir aber auch.“ 116 Mal haben die Bönener in den 30 Meisterschafts-Partien getroffen, die SG netzte 110 Mal ein. „Das heißt aber auch, dass sie defensiv verwundbar sind – genau wie wir. Es reicht ein unkonzentrierter Pass, und der Konter kann dich eiskalt erwischen“, ergänzt Maurischat.

Mauern will der Trainer aber nicht: „Wir werden versuchen, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, müssen dabei aber das Mittelfeld dicht machen, damit die schnellen Leute ihr Tempo nicht ausspielen können.“ Also genau das, was Maurischat vom Kontrahenten erwartet. „Wer den entscheidenden Fehler macht“, mutmaßt der Coach, „könnte das Nachsehen haben.“ Die Bönener hoffen auf einen früher Führungstreffer, weil der Gegner, so Maurischat, „dann aufmachen muss“. Zunächst erwartet er allerdings ein „gegenseitiges Beschnuppern“.

Der Respekt vor dem Gegner ist auf Seiten der SpVg jedenfalls groß. „Die haben sich das genauso hart erarbeitet wie wir, und Massens Trainer Ralf Dreier ist auch kein Unbekannter. Er wird seine Mannschaft schon ordentlich einstellen“, sagt Maurischat. Auch er hat am Montag und Dienstag noch einmal Gespräche mit dem Team geführt und „die Jungs heiß gemacht. Wir alle freuen uns wahnsinnig auf dieses Spiel und hoffen, dass wir das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite haben.“

Personell gibt es bei den Bönenern zwei kleine Fragezeichen. Yusuf Güney war am Sonntag beim 7:5-Erfolg beim SuS Rünthe umgeknickt, und Torwart Marco Behrend ist krank und nimmt Antibiotika. Trainer Maurischat ist aber zuversichtlich, dass beide gegen Massen zur Verfügung stehen und mithelfen können, die unerwünschte Verlängerung der Saison zu verhindern. - mg

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