Endspiel um den Titel für die TuS-Volleyballerinnen

+
Zwei Sätze fehlen den TuS-Damen noch zur Meisterschaft. Zum Abschluss treffen sie allerdings auf den Tabellenzweiten SG Schwerte II.

BÖNEN -  Aufstiegsfeier oder Nachsitzen: Am letzten Spieltag entscheidet sich am Samstag in der Kamener Eichendorffschule zwischen der zweiten Damen-Mannschaft der TuS Bönen und dem Tabellenzweiten SG Schwerte II, wer die Meisterschaft in der Volleyball-Bezirksklasse holen wird.

Die Bönenerinnen haben in der Partie in Kamen-Methler, An der Kaiserau 29, die bessere Ausgangslage. Sie besitzen zwei Zähler Vorsprung, weshalb ihnen aufgrund der neuen Punkteregelung auch eine 2:3-Niederlage zur Verteidigung der Tabellenspitze reichen würde. Der Verlierer erhält eine weitere Chance zum Aufstieg in der Relegation. „Aber wir wollen natürlich gewinnen“, sagt Trainer Detlef Buhl. Er fühlt sich mit seinem Team gegen die „Volleyball-Hochburg“ Schwerte ein bisschen wie Asterix und sein gallisches Dorf im Kampf gegen das römische Reich: „Die SG gewinnt sonst alles – nur nicht gegen uns.“ Die einzige Saisonniederlage fügte die TuS dem Aufstiegskonkurrenten mit einem 3:1-Sieg bei. In der Liga leistete sich Schwerte ansonsten nur noch bei den zwei Fünf-Satz-Duellen mit Ortsrivalen Phönix und gegen Königsborn (3:1) Satzverluste. Dazu holte sich das junge Team zuletzt die U 13-Westfalenmeisterschaft und den Vize-Titel bei den U 14-Juniorinnen.

Die TuS-Damen sind also gewarnt, zumal Buhl damit rechnet, dass sich der technisch starke Gegner seit der Hinrunde weiter verbessert hat. Damals agierten die Bönenerinnen effektiver und machten weniger leichte Fehler, hatten aber mit den guten Angaben der Schwerterinnen schon Schwierigkeiten. Außerdem hat die SG mittlerweile ihre Taktik umgestellt, läuft nun im 5:1-System mit einer großgewachsenen Diagonalangreiferin auf. „Das kennen wir aus der Liga nicht. Wir haben versucht, uns im Training darauf einzustellen“, sagt Buhl, der zum Saisonfinale auf Bestbesetzung zurückgreifen kann.

Sicherlich ein Vorteil, kann der Trainer doch auf Spielsituationen reagieren. Für die Bönenerinnen spricht außerdem die größere Erfahrung. So erinnert Buhl daran, dass seine Mannschaft vor zwei Jahren schon einmal in einer ganz ähnlichen Lage war, als sie in der Kreisliga einen Sieg gegen den Königsborner SV benötigte. Die Sache ging gut aus, die TuS feierte damals die Meisterschaft. „Wenn wir das umsetzen, was wir können, sind wir noch einen Tacken besser“, erklärt Buhl vor dem Aufeinandertreffen optimistisch: „Der Wille ist entscheidend.“ - bob

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare